Selingsdorf ist ein Gemeindeteil des Marktes Bechhofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Selingsdorf liegt in der Gemarkung Kaudorf.
Geografie Der Weiler liegt am Südhang des Altmühltals. Im Südosten grenzt der Burgerwald an, 0,5 km nordwestlich liegt die Buckelwiesen, 0,75 km westlich das Wannenfeld und 0,5 km südlich das Flurgebiet Eisen. Zwei Gemeindeverbindungsstraßen führen jeweils zur Kreisstraße AN 55 (0,2 km nördlich bzw. 0,4 km östlich) zwischen Thann (1,2 km östlich) und Winn (1 km westlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft weiter zu einer anderen Gemeindeverbindungsstraße (0,5 km westlich), die nach Kallert (0,4 km südlich) bzw. zur AN 55 führt (0,5 km nördlich).
Geschichte Selingsdorf lag im Fraischbezirk des eichstättischen Oberamtes Wahrberg-Herrieden. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 8 Anwesen. Grundherren waren das Kastenamt Herrieden (5 Anwesen) und das Rittergut Thann (3 Anwesen).J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 284f.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Selingsdorf dem Steuerdistrikt Sachsbach und der Ruralgemeinde Kaudorf zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Selingsdorf am 1. Juli 1971 nach Bechhofen eingemeindet.
Baudenkmal Haus Nr. 1: Wohnstallhaus, eingeschossiger massiver Satteldachbau, 1850.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2001 2011 2017 2023Einwohner 49 46 48 40 54 45 51 57 39 45 30 37 35 29 32HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 10 9 8 8 8 8 7 9 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter (Thann) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Laurentius (Großenried) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Bechhofen, Mittelfranken) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach