Röttenbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Bechhofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Röttenbach liegt in der Gemarkung Birkach.
Geografie Das Dorf befindet sich mit dem westlich gelegenen Birkach in einer Lichtung, die ringsum von Wald umgeben ist: im Nordwesten die Brandlach, im Westen das Schwarzholz, im Süden das Walterholz, im Osten das Schenkenholz und im Nordosten der Ellenbach. Der Rohrbach (im Unterlauf Ellenbachgraben genannt) speist die südwestlich des Ortes gelegenen Altweiher, schließlich die Röttenbachweiher, um die das Dorf gebaut ist, und mündet 2,5 km weiter nordöstlich in die Wieseth.
Die Staatsstraße 2221 führt nach Fröschau (2,5 km nördlich) bzw. an Dennenlohe vorbei nach Unterschwaningen (6,5 km südlich). Die Staatsstraße 2222 führt nach Arberg (3 km östlich). Die Kreisstraße AN 54 führt nach Birkach (1 km westlich).
Geschichte Röttenbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das eichstättische Kasten- und Stadtvogteiamt Ornbau. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 5 Anwesen (1 Mühle, 1 Hof, 1 Hof mit Bierzapfrecht, 2 Höflein). Außerdem gab es eine Kapelle und ein Gemeindehirtenhaus.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 455. (= J. K. Bundschuh, Bd. 4, Sp. 575). Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 564.
Infolge des Gemeindeedikts wurde Röttenbach dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Unterkönigshofen zugewiesen. 1818 kam der Ort an die neu gebildete Ruralgemeinde Birkach (1870 in Heinersdorf umbenannt).T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534 und 540. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Röttenbach am 1. Juli 1971 nach Bechhofen eingemeindet.
Baudenkmäler Haus Nr. 1: Gasthaus grüner Baum, eingeschossiges Wohnstallhaus, frühes 19. Jahrhundert Haus Nr. 5: Wohnstallhaus, eingeschossiges massives Gebäude mit Steildach, im Kern 17. Jahrhundert, 1803 erneuert (bez.). Kriegerdenkmal, Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, nach 1918.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2001 2011 2017 2023Einwohner 38 50 43 35 40 45 44 49 44 48 37 32 34 28 24HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 7 9 8 8 8 9 9 10 Quelle
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Blasius (Arberg) gepfarrt. Die Protestanten sind nach St. Maria (Königshofen an der Heide) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Bechhofen, Mittelfranken)