Aub () ist ein Gemeindeteil des Marktes Bechhofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Aub liegt in der Gemarkung Großenried.
Geografie Der Weiler liegt auf freier Flur, von Bechhofen und Ornbau jeweils 5 km entfernt. Im Ort entspringt der Betzengraben, ein linker Zufluss der Altmühl, die etwa 0,4 km südlich verläuft. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2220 bei Irrebach (1 km nördlich).
Geschichte Der Ort lag im Fraischbezirk des eichstättischen Oberamtes Wahrberg-Herrieden. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus drei Anwesen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das eichstättische Propsteiamt Herrieden.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 2. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Aub dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Großenried zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Aub am 1. Juli 1971 nach Bechhofen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2001 2011 2017 2023Einwohner 12 21 16 13 18 10 10 27 19 19 18 17 18 15 13HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 3 2 2 2 2 3 3 3 Quelle
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Großenried) gepfarrt. Die Protestanten sind nach Sommersdorf gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Bechhofen, Mittelfranken) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach