Regmannsdorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Regmannsdorf liegt in der Gemarkung Hohenberg.

Geografie Westlich des Weilers grenzt der Burgerwald an, östlich entspringt der Ameisengraben, ein linker Zufluss der Altmühl. 0,5 km östlich liegt der Eichelberg () inmitten des Pfaffenholzes und Kapitelwaldes. Die Staatsstraße 2248 führt zur Anschlussstelle 51 der Bundesautobahn 6 (1 km nördlich) bzw. an Schernberg vorbei nach Herrieden (2 km südlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Hohenberg (1,4 km südöstlich) und nach Esbach (0,8 km nördlich).

Geschichte Der Ort wurde vermutlich im 10. Jahrhundert gegründet, worauf das Bestimmungswort des Ortsnamens – der Personenname Regemanus – verweist. Im Volksmund wird der Ort auch als „Hinterbergerweiler“ bezeichnet.M. Spanheimer: Altgemeinde Hohenberg, S. 228.

Im Geographischen statistisch-topographischen Lexikon von Franken (1801) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 448 f.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Regmannsdorf dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Herrieden zugeordnet. Es gehörte auch der wenig später gegründeten Munizipalgemeinde Herrieden an. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Regmannsdorf nach Hohenberg umgemeindet.

Am 1. Juli 1971 wurde Regmannsdorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Herrieden eingemeindet.

Baudenkmäler Mittelalterliches Steinkreuz aus Sandstein im verwitterten Zustand. Am Feldrain am südlichen OrtsrandH. K. Ramisch: Landkreis Feuchtwangen, S. 111. Haus Nr. 2: Holzpumpbrunnen auf gemauertem Rundschacht, 18./19. Jahrhundert

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 18 29 21 26 21 23 24 33 21 27 34HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 4 4 4 4 5 5 4 6Quelle

Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus und Deocar (Herrieden) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren ursprünglich nach St. Laurentius (Elpersdorf bei Ansbach) gepfarrt, seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei Christuskirche (Herrieden) zuständig.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Herrieden Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach