Manndorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Manndorf liegt in der Gemarkung Lammelbach.

Geographie Der Weiler liegt am Manndorfer Graben, einem rechten Zufluss der Altmühl, in einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Ackerland. Im Nordosten wird die Flur Lachenfeld genannt. Dort befinden sich auch vier besonders alte Laubbäume. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Kreisstraße AN 54 und die Staatsstraße 2248 kreuzend nach Heuberg (1,8 km westlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,4 km östlich), die nach Leibelbach zur AN 54 (1,1 km nordwestlich) bzw. nach Sauerbach (0,5 km südöstlich) verläuft. Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Lammelbach zur AN 54 (0,3 km südwestlich).

Geschichte Der Ort wurde wahrscheinlich im 11. Jahrhundert gegründet. Der Ortsname verweist auf ein Mannlehen, das nach dem Tod des Grundholden neu vergeben wurde.R. Hermann: Altgemeinde Lammelbach, S. 242.

1801 gab es im Ort drei Haushalte, die alle dem Hochstift Eichstätt untertan waren.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, S. 415.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) wurde Manndorf dem Steuerdistrikt Heuberg und der Ruralgemeinde Lammelbach zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Manndorf am 1. Juli 1971 nach Herrieden eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 10 18 16 22 20 21 19 14 14HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 3 3 4 3 3 4 Quelle

Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus und Deocar (Herrieden) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Christuskirche (Herrieden) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Herrieden Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach