Die siebte Staffel der Echtzeit-Fernsehserie 24 begann im Januar 2009 in den USA und damit zwei Jahre nach der sechsten Staffel. Die Staffel handelt unter anderem von den Bemühungen, den aus dem südafrikanischen Staat Sangala stammenden Präsidenten Ule Matobo vor Terroristen zu schützen. In Deutschland wurde die Staffel zeitnah zur US-Ausstrahlung von Premiere Film und damit zum ersten Mal von einem Pay-TV-Sender ausgestrahlt.

Handlung Die Handlung spielt 65 Tage nach Redemption, beginnt um 8 Uhr und dauert bis 8 Uhr des Folgetages.

Zusammenfassung Der längst totgeglaubte Ex-CTU-Agent Tony Almeida hat kürzlich zusammen mit zwei ehemaligen CTU-Kollegen eine geheime Ermittlungsgruppe gegründet, um damit eine Verschwörung in mehreren Ebenen der US-Regierung aufzudecken und zugleich zu dem Anführer der Verschwörung zu gelangen, den er aus persönlicher Rache für die Ermordung seiner Frau töten möchte. Die Gruppe spielt einer anderen, von dem Kriminellen Michael Emerson angeführten Gruppe ein für die Überwindung kritischer US-Infrastrukturen einsetzbares Hardware-Modul zu, um damit als Köder den durch Emersons Gruppe unterstützten, in die Verschwörung involvierten sangalesischen Colonel Dubaku zu finden. Ex-CTU-Agent Jack Bauer hilft sowohl dem FBI als auch Almeidas Gruppe beim Auffinden von Dubaku, der das Modul noch für einen Terroranschlag einsetzt, bei dem fast 300 Menschen sterben und mit dessen Androhung Dubaku die US-Präsidentin Allison Taylor zum Rückzug der US-Truppen aus seinem Heimatland zu erpressen versucht hat. Durch die Ergreifung Dubakus erhält das FBI eine Liste der Namen von über 100 an der Verschwörung beteiligten Personen, deren Verhaftung daraufhin anläuft.

Nicht auf der Liste ist allerdings der Name des Mitverschwörers Jonas Hodges, der das private Sicherheits- und Militärunternehmen Starkwood mit leitet und der den vom sangalesischen General Juma angeführten Sturmtrupp bei der Invasion des Weißen Hauses unterstützt. Diese hat die Tötung Taylors zum Ziel, endet aber durch das Eingreifen der Ex-CTU-Kollegen mit der Tötung der Invasoren. Anschließend droht Hodges der Präsidentin zur Durchsetzung seiner Forderung nach umfassender militärpolitischer Mitbestimmung damit, gegen die Vereinigten Staaten eine Biowaffe einzusetzen, die er mit Jumas Hilfe hat entwickeln lassen. Bauer droht durch den Körperkontakt mit der Biowaffe bald zu sterben; trotz stärker werdender Krankheitssymptome hilft er Almeida und dem FBI beim Stoppen von Hodges. Nachdem die Biowaffe zerstört ist, lockt Almeida Wilson zu sich, wobei allerdings beide vom FBI verhaftet werden. Es stellt sich heraus, dass die von Wilson geführte Geheimorganisation neben Hodges auch aus anderen Vertretern von US-Sicherheitsfirmen besteht und mit dem Einsatz der Biowaffe die Vereinigten Staaten destabilisieren wollte, um von dem dadurch verursachten Chaos zu profitieren.

Parallel zu diesen Ereignissen sind die Mitglieder von Allison Taylors Familie mit gravierenden privaten Problemen konfrontiert. Ihr Ehemann Henry ermittelt, dass der gemeinsame Sohn nicht Selbstmord begangen hat, sondern im Auftrag von Hodges ermordet wurde. Kurz darauf wird Henry durch Dubaku als Geisel genommen und bei seiner Befreiung schwer verletzt. Die Präsidententochter Olivia sorgt mit dafür, dass der Stabschef ihrer Mutter von seinem Amt zurücktritt. Nachdem sie dieses kommissarisch selbst übertragen bekommen hat, beauftragt sie insgeheim die Ermordung von Hodges, um damit den Tod ihres Bruders zu rächen.

Ausführliche Wiedergabe Vorgeschichte und Ausgangssituation Seit 65 Tagen verübt die von General Benjamin Juma angeführte Volksbefreiungsarmee im fiktiven afrikanischen Staat Sangala ethnische Säuberungen, durch die bislang über 300.000 Menschen starben. Da die Vereinten Nationen die Tötungen nicht stoppen können, hat die neue US-Präsidentin Allison Taylor unlängst eine Flotte US-Marinestreitkräfte nach Sangala geschickt, um Jumas, durch einen Putsch an die Macht gekommenes Regime zu stürzen und den Massenmord zu stoppen. Einen Angriffsbefehl hat sie jedoch noch nicht erteilt. Neben Ule Matobo, dem durch Jumas Regime gestürzten sangalesischen Premierminister, hat auch Ex-CTU-Geheimagent Jack Bauer Sangala unfreiwillig verlassen, sodass er sich in den Vereinigten Staaten einer Anhörung bezüglich seiner von Folter geprägten Verhöre nicht länger entziehen kann.

Schon seit mehreren Wochen kommt es in den Vereinigten Staaten zu Technologiediebstählen. Die CTU wurde vor kurzem aufgelöst. Nach Allison Taylors Amtsantritt starb ihr Sohn Roger, offiziell wegen Selbstmordes.

8 bis 14 Uhr mini|hochkant|Annie Wersching, Darstellerin der Renee Walker Vor einem Senatsgremium in Washington, D.C., das unter der Leitung des Senators Blaine Mayer Menschenrechtsverletzungen durch die CTU untersucht, beurteilt Jack Bauer, als Zeuge aussagend, eine von ihm 2002 durchgeführte Folterung als legitim, weil er damit die Vereinigten Staaten geschützt habe. Kurz nach 8 Uhr wird Bauer vom FBI aus der Sitzung geholt, um bei den Ermittlungen in dem Fall der Diebstähle zu helfen. Sie wurden von einer Gruppe begangen, zu der auch Bauers totgeglaubter Ex-Kollege Tony Almeida gehört. Sie zwingt den von ihr entführten Chefentwickler der CIP-Firewall, die kritische Infrastrukturen schützt, unter Verwendung gestohlener Teile zur Modifikation eines Hardware-Moduls. Die Gruppe überwindet damit die Flugsicherung des New Yorker Flughafens JFK International und führt eine als Warnung an die US-Regierung gerichtete Beinahekollision zweier landender Verkehrsflugzeuge herbei.

Bauer ermittelt in der FBI-Zentrale Washington, D.C., deren Leiter Larry Moss mehrfach im Handlungsverlauf die Anwendung von Folter strikt ablehnt, den Mann Gabriel Schector als einen möglichen Helfer der Gruppe. Als Schector nach Bauers Drohung mit Folter Informationen preisgeben will, wird er von dem Scharfschützen Alan Tanner erschossen. Deswegen befürchtend, dass das FBI unterwandert wurde, verfolgen Bauer und die zu Bauers Bewachung eingeteilte FBI-Agentin Renee Walker den Scharfschützen eigenmächtig bis zu dem Versteck der Gruppe, wo sie Almeida verhaften. Indes hat Michael Emerson, der Leiter der Gruppe, das CIP-Modul zu seinem Auftraggeber, dem in Washington weilenden sangalesischen Colonel Iké Dubaku gebracht, Jumas rechter Hand. Dubaku lässt sich von dem US-Staatsangestellten Nichols mit Informationen versorgen, die ihm ein Maulwurf in der FBI-Zentrale gibt. Dubaku fordert gegen 10 Uhr von Präsidentin Taylor, ihm bis 13 Uhr den Rückzug der US-Flugzeugträgerkampfgruppe zu bestätigen, und droht ihr dazu damit, das CIP-Modul zum Töten zehntausender Amerikaner einzusetzen.

Mit der Hilfe des vom FBI verhafteten Almeida kommt Bauer in Kontakt mit seinen Ex-CTU-Kollegen Bill Buchanan und Chloe O’Brian. Sie ermitteln geheim und ohne staatlichen Auftrag mit dem Ziel, eine auch in das FBI reichende Verschwörung aufzudecken, mit der das Juma-Regime die US-Regierung unterwandert hat. Bauer erfährt erst jetzt, dass Almeida mit Emersons Hilfe seinen Tod vorgetäuscht und sich daraufhin wegen tiefer Abneigung gegenüber dem Staat der Gruppe von Emerson angeschlossen hatte, ehe er in der Gruppe verdeckter Ermittler wurde. Damit Almeida mit dem Ziel, Dubaku zu finden und das CIP-Modul sicherzustellen, wieder in Emersons Gruppe eingeschleust werden kann, befreien Bauer, Buchanan und O’Brian Almeida aus der FBI-Haft. Sich gegenüber Emerson als Komplizen ausgebend, helfen Bauer und Almeida bei der von Dubaku beauftragten Entführung des Ehepaares Matobo aus dessen Residenz.

Walker verhört indes den verhafteten Tanner, wodurch das FBI von dem Plan der Gruppe erfährt, die Matobos zu entführen. Weil Walker beim Verhör Folter angewendet hat, lässt der Generalstaatsanwalt gegen sie ermitteln. Walker wird wegen ihrer eigenmächtigen Observation der Matobo-Entführung durch Emersons Gruppe gefangen genommen, durch Bauer und Almeida zu Emersons Schein exekutiert und kurz darauf durch Buchanan und O’Brian aufgegriffen. Nachdem Emerson das doppelte Spiel Bauers und Almeidas erkannt hat, wird er von ihnen tödlich verwundet. Bei der Übergabe der insgeheim mit Peilsendern versehenen Matobos an den von Dubaku geschickten Nichols vereiteln Almeida und Bauer ihre Ermordung durch Nichols.

Der First Gentleman Henry Taylor erfährt von Rogers Freundin Samantha Roth, dass Roger nicht Suizid begangen hat, sondern ermordet wurde, und erhält von ihr Beweismaterial, demzufolge Roger kurz davor stand, die Verwicklung eines US-Regierungspolitikers in Börsenspekulationen bezüglich der Krise in Sangala zu entdecken. Der für Henrys Bewachung zuständige Secret-Service-Agent Brian Gedge, der mit seinem Kollegen Edward Vossler auf Dubakus Anweisung hin das Bekanntwerden des Beweismaterials verhindern will, ermordet daraufhin Roth, ehe Henry gegen 14 Uhr durch das Töten Gedges seine eigene Ermordung vereitelt.

Präsidentin Taylor lässt Dubakus Ultimatum verstreichen, weil sie den Massenmord in Sangala nicht länger geschehen lassen will. Deshalb bringt Dubaku um kurz nach 13 Uhr mit dem Einsatz des CIP-Moduls zwei Verkehrsflugzeuge in unmittelbarer Sichtweite des Oval Office zur Kollision, wobei mindestens 270 Menschen sterben. Weil sie der Forderung Dubakus auch anschließend nicht stattgeben will, tritt der US-Außenminister angesichts der Gefahr für die US-Bevölkerung von seinem Amt zurück.

14 bis 20 Uhr mini|hochkant|Hakeem Kae-Kazim, Darsteller des Iké Dubaku Bauer, Walker, Buchanan und Almeida stürmen Dubakus Operationszentrale und befreien dabei die Matobos; das CIP-Modul wird zerstört und Dubaku flüchtet. Dadurch wird der von Dubaku begonnene Terroranschlag auf eine Chemiefabrik in Ohio abgebrochen, bevor er Tausende Opfer gefordert hätte. Ule Matobo bringt unter Geheimhaltung Bauer, Walker und Buchanan ins Weiße Haus, wo sie der Präsidentin ihre Rolle in den bisherigen Geschehnissen erklären, in deren Rahmen Buchanan und O’Brian Emersons Gruppe mit dem CIP-Modul als Köder versorgt hatten, um zu Dubaku zu gelangen.

Dubaku nimmt mit Vosslers Hilfe den First Gentleman als Geisel und fordert von der Präsidentin kurz nach 15 Uhr mit der Drohung, ihn zu ermorden, den Rückzug der US-Streitkräfte aus Sangala und die Auslieferung Ule Matobos bis 16 Uhr. Um Henry zu retten, lassen sich Bauer und Walker von dem bislang von Walkers Ermordung ausgehenden Moss helfen. Trotz Moss’ Verbot, Folter anzuwenden, foltern Bauer und Walker Vossler mit der Drohung, dessen Familie zu ermorden, und erfahren so Henrys Gefangenschaftsort; Bauer tötet Vossler in Notwehr. Bei der Stürmung des Orts durch Bauer und Walker um kurz vor 16 Uhr wird Henry zwar schwer verletzt, aber gerettet. Parallel dazu lässt Dubaku das Fahrzeug mit einem vom Weißen Haus geschickten Doppelgänger von Ule Matobo per Granatbeschuss zerstören. Nach der Verwundung Henrys holt Allison ihre Tochter Olivia ins Weiße Haus, um sie dort vor den bislang unentdeckten Verschwörern in Sicherheit zu wissen.