Esbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Esbach liegt in der Gemarkung Neunstetten.

Geographie Beim Weiler entspringt der Steinbach, ein linker Zufluss des Käferbachs, der wiederum ein linker Zufluss der Altmühl ist. Im Norden und im Südosten jenseits der Bundesautobahn 6 grenzen Gewerbeflächen an. Im Westen liegt das Steinbacher Holz, im Südwesten der Burgerwald. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Regmannsdorf (0,8 km südlich), Steinbach (1 km westlich) und zur Staatsstraße 2248 bei der Anschlussstelle 51 zur Bundesautobahn 6 (0,6 km nordöstlich).

Geschichte Wohl aus dem Erbe der Dornberger besaßen 1388 die Herren von Heideck Güter in Esbach.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 194.

1736 regelte ein Vertrag zwischen Brandenburg-Ansbach und Eichstätt strittige Fragen um Ansprüche im jeweils fremden Territorium. Hierbei wurde anerkannt, dass Esbach zwar innerhalb der ansbachischen Fraisch lag, aber die Dorf- und Gemeindeherrschaft dem eichstättischen Stiftskapitel Herrieden zustand.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 511.

Gegen Ende des Alten Reiches, im Jahr 1800, gab es in dem Weiler sechs Haushalte, die alle dem eichstättischen Stiftskapitel Herrieden untertan waren.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 88.

Im Königreich Bayern wurde Esbach im Zuge des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Neunstetten zugeordnet und gehörte damit zum Landgericht und Rentamt Herrieden.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 946. Mit Neunstetten wurde Esbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern zum 1. Januar 1972 nach Herrieden im Landkreis Ansbach eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 34 50 39 35 43 43 33 36 31 26 25 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 8 6 10 7 6 6 6 5 Quelle Die Angaben mit 107 Einwohnern und 18 Feuerstellen sind falsch. Sie entsprechen den Daten für Esbach (Weidenbach). Die korrekten Daten finden sich im: Dieses Verzeichnis übernimmt bei kleineren Orten die Daten von 1818.

Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus und Deocar (Herrieden) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Laurentius (Elpersdorf bei Ansbach) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Herrieden Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach