Bittelhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Bittelhof liegt in der Gemarkung Elbersroth.
Geografie Der Weiler liegt am Charbach, einem rechten Zufluss der Wieseth, und am Gründleinsgraben, der dort als rechter Zufluss in den Charbach mündet. 0,5 km südöstlich erhebt sich der Hirschberg, 1 km nordwestlich befindet sich die bewaldete Anhöhe Kapellenwald.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Birkach zur Kreisstraße AN 37 (0,7 km südlich) bzw. zur AN 36 (0,7 km nördlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,8 km westlich), die nach Charmühle (0,5 km nördlich) bzw. nach Birkach zur AN 37 verläuft (0,5 km südlich).
Geschichte Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist Büttel. Der Hof stand dem Büttel für seine Dienste als Amtsbote für den Vogt abgabefrei zur Verfügung.A. Hacker: Außenorte der Altgemeinde Elbersroth, S. 277.
Bittelhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 gab es 2 Anwesen mit 3 Mannschaften. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft wurde vom Vogtamt Aurach ausgeübt. Alleiniger Grundherr war das eichstättische Kastenamt Herrieden (1 Hof, 1 Hof mit doppelter Mannschaft).Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Bittelhof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Bis zum Ende des Alten Reiches hatte sich an den Verhältnissen nichts geändert.Bei der Oberamtsbeschreibung von Fischer des Jahres 1790 werden nur 2 Mannschaften erwähnt.Bei J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 488, ist die Rede von ein paar Haushaltungen, von denen eines dem Stiftskapitel Herrieden unterstand. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Bittelhof dem Steuerdistrikt Weinberg und der Ruralgemeinde Elbersroth zugeordnet. Am 1. Juli 1971 wurde Bittelhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Herrieden eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 19 22 25 23 30 28 19 30 23 21 19HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 3 3 4 4 4 4 4 5Quelle Dort als Büttelhof aufgelistet.
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus der Ältere (Elbersroth) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren ursprünglich nach Christuskirche (Herrieden) gepfarrt, heute ist die Pfarrei St. Wenzeslaus (Wieseth) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Herrieden Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach