Jūgi Hisama (jap. , Hisama Jūgi; * 27. November 1953 in Niikappu, Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer Schriftsteller.
Leben Hisama besuchte die Oberschule Sapporo-Süd in Hokkaidō. Dann studierte er französische Literatur an der Waseda-Universität. 1987 gab er mit „Money Game“ (, Manē gēmu) sein Debüt, für das er mit dem Bungeishō ausgezeichnet wurde. Thematisch befasst sich Hisama darin mit dem „Toyota-Shōji-Skandal“ (, Toyota shōji jiken)Die Firma Toyota Shōji hat nichts mit dem gleichnamigen Autobauer zu tun.. Bei diesem Skandal wurden über 2000 meist ältere Menschen um mehr als 20 Mrd. Yen betrogen. Der Firmenchef Kazuo Nagano wurde nach Bekanntwerden des Skandals auf spektakuläre Weise unter den Augen von 40 anwesenden Reportern von zwei Angreifern in seinem Haus erdolcht.
Hisama gilt als „postmoderner“ AutorBiographischer Abriss auf der Seite des Verlages Shinchōsha (japanisch) der Gegenwartsliteratur. Abgesehen davon, dass diese Form der Gegenwartsliteratur ihre Wurzeln in den 1980er-Jahren hat, ist allerdings bisher kaum geklärt, was genau postmodern im Falle der japanischen Literatur bedeutet.Lisette Gebhardt (Hrsg.): „Yomitai! Neue Literatur aus Japan“. Berlin: EB-Verlag Dr. Brandt, 2012, S. 236–37 ISBN 978-3-86893-057-3
Preise und Auszeichnungen 1989 Yamamoto-Shūgorō-Preis für Sei-Maria rapusodi (, „Heilige-Maria-Rhapsodie“) 1990 Mishima-Preis für Sekimatsu Geigeiki ()
Anmerkungen
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (Japanisch) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1953 Kategorie:Mann