Kihon (jap. ) bezeichnet im Budō, den japanischen Kampfkünsten, die Basis beziehungsweise GrundlageQuelle Japanisch-Deutsches Kanji-Lexikon von Hans-Jörg Bibiko: . Im Budō sind damit die Grund- beziehungsweise Basistechniken (, Kihon Waza) gemeint, welche sich von Kampfkunst zu Kampfkunst deutlich unterscheiden können. So sind es im Karate und Jiu Jitsu und anderen Kampfkünsten Schlag- und Tritttechniken, im Judo Wurf- und Bodentechniken sowie im Kendō und Iaidō Hieb- und Stoßtechniken mit dem Shinai (jap. Bambusschwert) oder dem Iaitō beziehungsweise Shinken.
Karate Im Karate wird mit dem Kihon die Grundlage geschaffen, um später im Kampf (jap. Kumite – „Begegnung der Hände“) erfolgreich zu sein. Durch vielfache Wiederholungen und ständiges Üben werden die Grundtechniken „perfektioniert“ und dann in der Kata – dem stilisierten Kampf gegen imaginäre Gegner – zu komplexeren Kombinationen zusammengefügt.
Essenzielle Bestandteile des Kihon sind: Uke Waza – Blocktechniken Uchi Waza – Schlagtechniken Zuki Waza – Stoßtechniken Keri Waza – Fußtritte Nage Waza – Wurftechniken Tachikata – Stellungen Kamaekata – Haltungen
Ähnliche Basistechniken unter ähnlichen Schlagworten finden sich in allen Karate-Stilrichtungen.
Kendō Im Kendō gelten als Basis-/ Grundtechniken:
Shomen-Uchi – Der gerade Hieb zum Kopf (Men) Kote-Uchi – Der Hieb zum rechten Handgelenk (Kote) Do-Uchi – Der Hieb zur rechten Bauchseite (Do) Tsuki – Der Stoß zur Kehle (Tsuki)
Quellen
Kategorie:Budō