Linda Van Tulden (* 11. April 1952 in Mortsel, Belgien) ist eine belgische Filmproduzentin.
Leben Sie begann ihre Tätigkeit als Produzentin 1983 mit dem Kurzfilm De laatste dagen van brood en wijn, einer Produktion von Willem Thijssens CineTé. Mit Thijssen arbeitete Van Tulden in der Folgezeit mehrfach zusammen, so schrieben beide gemeinsam das Szenario für den Dokumentarfilm The Future of ’36, bei dem sie zudem Regie führten. Für Nicole Van Goethems Kurzfilm Een Griekse tragedie, erhielten Van Tulden und Thijssen als Produzenten 1986 einen Oscar.
Im Jahr 1988 gründete Van Tulden ihre eigene Produktionsfirma DeFamilieJanssen cvba (DFJ), die sie mit Animator Geert Van Asbrouk und – bis 2007 – ihrer Tochter Maité Thijssen führte. Die in Antwerpen ansässige Firma widmete sich der Entwicklung, Produktion und Koproduktion von Spielfilmen, Dokumentarfilmen und Serien vor allem im Animationsbereich und war an animierten Werbefilmen beteiligt. Unter anderem war DFJ an der Koproduktion von Tobias Totz und sein Löwe und Weine nicht, Germaine beteiligt. Das bisher letzte Projekt von DFJ wurde 2009 die Filmadaption der Trickfilmreihe WinneToons, WinneToons – Die Legende vom Schatz im Silbersee, die in Koproduktion mit ASL Hamburg entstand.
Van Tulden ist Mutter von zwei Kindern; sie lebt in Amsterdam.
Filmografie 1983: De laatste dagen van brood en wijn 1985: Een Griekse tragedie 1985: A Strange Love Affair 1986: Vol van gratie 1986: Exit-Exil 1988: Jan Cox, a Painter’s Odyssey 1996: Marie Antoinette is niet dood 1999: Tobias Totz und sein Löwe 2000: Weine nicht, Germaine (Pleure pas, Germaine) 2001: Wolken 2003: Till Eulenspiegel 2007: Blanche Neige, la suite 2008: Kika & Bob (Fernsehserie) 2009: WinneToons – Die Legende vom Schatz im Silbersee
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Oscarpreisträger Kategorie:Person (Amsterdam) Kategorie:Belgier Kategorie:Geboren 1952 Kategorie:Frau