mini|Schenkenbergkapelle (2015) mini|Hochaltar der Schenkenbergkapelle (2015)

Die Schenkenbergkapelle oder auch Schenkenberger Kapelle „Maria Opferung“ ist eine römisch-katholische Wallfahrtskapelle bei Emmingen-Liptingen im baden-württembergischen Landkreis Tuttlingen.

Geschichte An der Stelle der heutigen Kapelle aus dem Jahr 1720 stand bereits um 1275 eine kleine Kirche. Der Ort Schenkenberg wurde im 15. Jahrhundert zerstört und nicht wieder aufgebaut.Leander Petzoldt: Schenkenberg – eine Wallfahrt im Hegau. S. 13 Nur der Schenkenberger Hof und die Kapelle erinnern noch daran. Sie steht nur wenige Meter neben der abgegangenen Burg Schenkenberg, die einst der Sitz der Herren von Schenkenberg war.Wallfahrtskapelle Schenkenberg, Emmingen-Liptingen, abgerufen am 3. Dezember 2025.

Wallfahrt Die Wallfahrt geht zurück bis in das Jahr 1688, wenig später entstanden die ersten von 150 Votivtafeln zu Ehren des Gnadenbilds Unserer Lieben Frau zu Schenkenberg. In der Nähe der Wallfahrtskirche verläuft ein im Jahr 2001 neu errichteter, etwa 1200 Meter langer Kreuzweg.

Neben der Kapelle befindet sich die Gaststätte Schenkenberger Hof, die der ehemalige Daimler-Chrysler-Vorstand Klaus Mangold 2013 erwarb und mit seiner Familie betreibt.„Beliebtes Ausflugsziel auf dem Schenkenberg wird saniert“, Südkurier, abgerufen am 18. Juni 2013

Literatur Leander Petzoldt: Schenkenberg – eine Wallfahrt im Hegau. Hegau-Geschichtsverein Singen, Radolfzell 1970–1979 (= Hegau Bibliothek Nr. 19; Schriften des Landkreises Donaueschingen, Band 39). Dehio-Handbuch: Baden-Württemberg II. 1997, ISBN 3-422-03030-1, S. 169.

Weblinks

Wallfahrtsort Schenkenberg

Einzelnachweise

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