mini|Trevor Moore (2007) Trevor Paul Moore (* 4. April 1980 in Montclair, New Jersey; † 7. August 2021 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Komiker, Schauspieler, Filmemacher und Musiker.

Leben und Werk Moore wurde in Montclair, New Jersey geboren und wuchs in Virginia außerhalb von Charlottesville auf. Seine Eltern sind die christlichen Folk-Rock-Musiker Mickey und Becki Moore. Da Moores Eltern viel auf Tournee waren, wechselte er mehrfach die Schule. Mit 14 Jahren begann er erste Comicstrips in verschiedenen Lokalzeitungen zu publizieren. Mit 16 produzierte er zunächst für einen örtlichen Radiosender, dann für einen lokalen Fernsehsender Comedy-Sendungen. Nach dem Schulabschluss studierte Moore Medienwissenschaft an der Virginia Commonwealth University, bevor er an die New Yorker School of Visual Arts wechselte, wo er Film studierte.

Während seines Studiums freundete er sich mit Zach Cregger, Sam Brown, Timmy Williams und Darren Trumeter an, mit denen er 2004 die Sketch-Comedygruppe The Whitest Kids U’ Know (WKUK) gründete.Mad magazine #468, Dance DeBartolo, Februar 2008, Seite 26 Die Gruppe feierte mit Liveauftritten in New York und Internet-Videos Erfolge gewann beim Comedy Arts Festival den Preis als beste Sketch-Gruppe. Von 2007 bis 2011 produzierten The Whitest Kids U’ Know die gleichnamige Sketch-Comedy-Serie für den Fernsehsender Fuse TV.

2009 schrieb und drehte er zusammen mit Zach Cregger die Komödie Miss March, seinen ersten abendfüllenden Kinofilm, in dem er auch eine der Hauptrollen spielte. Bis zu seinem Tod arbeitete er mit den anderen WKUK-Mitgliedern am Animationsfilm Mars.

Moore war regelmäßig in wiederkehrenden Rubriken in der Tonight Show zu sehen und spielte von 2011 bis 2012 eine feste Rolle in der Fernsehserie Breaking In. Für den Fernsehsender Disney XD entwickelte er die Prank-Show Walk the Prank (2016–2018). 2019 wurde die Trevor Moore Show auf Comedy Central ausgestrahlt. Daneben veröffentlichte Moore drei Comedy-Alben: Drunk Texts to Myself (2013), High in Church (2015) und The Story of Our Times (2018).

2010 heiratete Moore die Editorin Aimee Carlson, mit der er einen Sohn hatte.

Tod Moore kam am 7. August 2021 in Los Angeles bei einem Sturz von einem Balkon ums Leben. Etwa einen Monat vor dem Unfall hatte Moore einen Tweet veröffentlicht, in dem er witzelte, dass er nach seinem Tod in seinem Nachruf als „lokaler Sexprotz“ bezeichnet werden wolle – zahlreiche Nachrichtenagenturen würdigten in ihren Nachrufen Moore und kamen seiner Bitte nach.Vulture: Remembering Trevor Moore

Filmografie (Auswahl) 2004–2006: Uncle Morty’s Dub Shack (Fernsehserie) 2007–2010: The Whitest Kids U’ Know (Fernsehserie) 2009: Miss March 2011: Breaking In (Fernsehserie, 7 Folgen) 2011: The Civil War on Drugs 2016–2018: Walk the Prank (Fernsehserie) 2019–2021: The Trevor Moore Show (Fernsehserie) 2024: Mars

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Einzelnachweise

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