Jasmin Feige (geb. Fischer; * 20. Juni 1959 in Leverkusen; † 19. Juni 1988 bei Kürten) war eine deutsche Weit- und Hochspringerin.
1979 wurde sie bei den Halleneuropameisterschaften in Wien Sechste im Hochsprung. Bei den Halleneuropameisterschaften 1981 in Grenoble gewann sie Bronze im Weitsprung und wurde Fünfte im Hochsprung.
Ebenfalls im Weitsprung wurde sie Achte bei den Halleneuropameisterschaften 1983 in Budapest, Fünfte bei den Halleneuropameisterschaften 1985 in Piräus und Sechste bei den Halleneuropameisterschaften 1986 in Madrid.
1987 wurde sie deutsche Vizemeisterin im Weitsprung. In der Halle holte sie zweimal den nationalen Titel (1983, 1985) und wurde viermal Vizemeisterin (1984, 1986–1988).
Jasmin Feige startete für die LG Bayer Leverkusen. Sie kam bei einem Motorradunfall auf der Bundesstraße 506 ums Leben. Sie hinterließ eine 1981 geborene Tochter.
Persönliche Bestleistungen Hochsprung: 1,86 m, 18. Mai 1980, Gelsenkirchen Halle: 1,89 m, 6. Februar 1981, Sindelfingen Weitsprung: 6,63 m, 21. August 1985, Zürich Halle: 6,71 m, 16. Februar 1985, Dortmund
Literatur Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über die Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Seite 270
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