La Baffe ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Vosges in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Épinal und zum Gemeindeverband Épinal.

Geografie Die Gemeinde La Baffe liegt etwa neun Kilometer südöstlich von Épinal in den westlichen Ausläufern der Vogesen. mini|links|Lage der Gemeinde La Baffe im Département Vosges Das Gemeindegebiet umfasst einen Teil des relativ breiten mittleren Ruisseau-d’Argent-Tales, das sich in Richtung Südwesten zum Moseltal hin wieder verengt. Nach Nordwesten steigt das Gelände auf einen bis über 600 m erreichenden markanten Bergrücken an, der sich vom Moseltal bei Épinal bis zum Quellgebiet der Arentèle erstreckt. Die niedrigeren Lagen des 9 km² großen Gemeindeareals bis zu etwa 420 Metern Meereshöhe sind von Siedlungs- und landwirtschaftlich genutzten Flächen geprägt. Die oberen Lagen entsprechen etwa der Nordwesthälfte der Gemeinde, sie werden vom Forêt Communale de la Baffe, einem Teil eines großen zusammenhängenden Waldgebietes, eingenommen. Zu La Baffe gehören der Ortsteil Mossoux sowie die Weiler und Einzelhöfe Le Voé, Mignauvoid und Le Pré Ballon. Nachbargemeinden von La Baffe sind Aydoilles im Norden, Charmois-devant-Bruyères im Osten, Cheniménil im Südosten, Archettes im Südwesten sowie Épinal im Nordwesten.

Geschichte La Baffe lag an der Römerstraße von Langres über Bains-les-Bains nach Deneuvre an der Meurthe.

Das Dorf (1793 noch Labaffe geschrieben) gehörte im Ancien Régime zur Bailliage Épinal, kirchlich zur Gemeinde Archettes. Dies änderte sich erst 1847 mit dem Bau der Dorfkirche. vosges-archives.com

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2021 Einwohner 260 315 313 397 482 562 621 661 512 Im Jahr 1846 wurde mit 673 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehessLa Baffe auf cassini.ehess.fr und INSEE.La Baffe auf insee.fr

Sehenswürdigkeiten mini|hochkant=1|Kirche Mariä Himmelfahrt in La Baffe Kirche Mariä Himmelfahrt (Église de l’Assomption-de-Notre-Dame), 1847 errichtet

Wirtschaft und Infrastruktur mini|links|Schule in La Baffe In der Gemeinde sind sieben Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Milchwirtschaft, Pferdezucht).Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch) In den letzten Jahrzehnten hat sich die Gemeinde zu einem Wohnort für Berufspendler aus dem nahen Épinal entwickelt. Darüber hinaus ist die Gemeinde Standort eines öffentlichen Kindergartens und einer Dominikanerschule für Mädchen. (französisch)

Die Départementsstraße 11 von Épinal nach Le Tholy (als Teil der Fernstraße Épinal-Colmar) führt durch das Gemeindegebiet von La Baffe. Weitere Straßenverbindungen bestehen zu den Nachbargemeinden Charmois-devant-Bruyères, Cheniménil und Archettes. Vier Kilometer südöstlich von La Baffe liegt der Haltepunkt Cheniménil-Docelles an der von der TER Lorraine betriebenen Bahnlinie Arches-Saint-Dié.

Belege

Weblinks

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