Eri Neumann (* 26. Januar 1897 in Hamburg; † März 1985 in PfrontenVolksschauspielerin Eri Neumann ist gestorben. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 25. März 1985, abgerufen am 7. August 2017.) war eine deutsche Volksschauspielerin und Hörspielsprecherin.

Leben Nach einer Schauspielausbildung gab Eri Neumann ihr Debüt 1921 als „Antje“ in Gorch Focks Königin von Honolulu an der Niederdeutschen Bühne, dem späteren Ohnsorg-Theater. Während sie die nächsten Jahre nur sporadisch den Schauspielberuf ausübte, gehörte sie ab 1934 zum festen Ensemble des Ohnsorg-Theaters. Sie spielte über dreißig Jahre lang zumeist komische Rollen neben Otto Lüthje, Heidi Kabel, Erna Raupach-Petersen und Henry Vahl, die sie durch Fernsehaufzeichnungen im Programm der ARD auch bundesweit bekannt machten. Auch in anderen Fernsehproduktionen wie der Unterhaltungsshow Haifischbar trat Eri Neumann auf. Ab Anfang der 1960er-Jahre übernahm sie nur noch unregelmäßig Rollen.Deutsches Bühnenjahrbuch, 94. Jahrgang, Spielzeit 1985/86, S. 716.

Wie ihre Ohnsorg-Kollegen trat sie auch immer wieder als Hörspielsprecherin, wie beispielsweise 1952 in der Rolle der Zitronenjette mit u. a. Magda Bäumken und Walter Scherau auf.

Filmografie (Auswahl) 1962: Brand-Stiftung 1962: Der Bürgermeisterstuhl 1964: Hafenpolizei – Krumme Touren 1967: Und oben wohnen Engels 1969: Schneider Nörig 1969: Der Bürgermeisterstuhl 1974: Das Sympathiemittel

Hörspiele 1951: Dat plattdütsche Krüppenspäl – Autor: Heinrich Schmidt-Barrien; Regie: Hans Freundt 1952: Vom Fischmarkt zum Dovenfleet – Autor: Heinrich Deiters; Regie: Hans Freundt 1952: De grote Krink – Regie: Hans Freundt 1952: Zitronenjette (Titelrolle) – Autor: Paul Möhring; Regie: Günter Jansen 1952: De Düwel lehrt danzen – Regie: Hans Freundt 1953: Buur Harms dröömt – Regie: Günter Jansen 1954: Hemmingstedt – Regie: Günter Jansen 1954: De grote Fraag – Regie: Hans Tügel 1961: Een Handbreet wieder ... – Regie: Rudolf Beiswanger 1962: De billige Köök – Regie: Günther Siegmund 1962: De Dochter – Autorin: Gisela Schlüter; Regie: Günther Siegmund 1963: De trurige GmbH – Regie: Rudolf Beiswanger 1964: Söbenthein Sack Kaffee – Regie: Heini Kaufeld 1964: De Dintenfisch – Regie: Hermann Lenschau 1964: Dag und Nacht – Regie: Nicht angegeben 1966: De Wegg torügg – Regie: Curt Timm 1969: De Pietsch – Regie: Heini Kaufeld 1971: De Trepp – Regie: Hans Tügel 1973: To laat? – Regie: Karl-Heinz Kreienbaum

Datum unbekannt: De Börgermeisterstohl – Regie: Heinz Lanker De verloren Wiehnachtssteern – Regie: Günther Siegmund De mit dat Teken – Regie: Curt Timm

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Anmerkungen

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