Das Evangelisch-Lutherische Dekanat Kulmbach ist eines der 15 Dekanate des Kirchenkreises Bayreuth der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die Zahl der Mitglieder im Dekanat hat sich seit 2018, dem Zeitpunkt der letzten Kirchenvorstandswahlen bis 2024 um rund 2900 auf 25800 Mitglieder verringert. Das ist ein Rückgang von 10,1 %.Kirche im Dorf lassen: Herbstsynode im Dekanat Kulmbach, abgerufen am 31. Oktober 2024

Geschichte In Kulmbach befand sich seit 1398 auf der Plassenburg die Residenz des Markgraftums Brandenburg-Kulmbach, die ab 1604 nach Bayreuth verlegt wurde. Markgraf Georg der Fromme führte in seinem Markgrafentum 1528 die Reformation ein. In Gärthenroth stritten die der Reformation zugewandten Herren von Redwitz mit dem Kloster Michelsberg seit 1529 um die Besetzung der Pfarrstelle, wobei die Redwitz gewannen und seit dem Dreißigjährigen Krieg die Pfarrstelle ununterbrochen evangelisch besetzt wurde. Seit dem Augsburger Religionsfrieden 1555 war auch ritterschaftlichen Familien gestattet sich der Reformation zuzuwenden. Der Ritter Wolf Adolf von Waldenfels führte 1555 in Rugendorf die evangelische Lehre ein und errichtete eine eigene Pfarrei mit Kirche.

Kirchengemeinden Zum Dekanatsbezirk gehören folgende Pfarreien und Kirchengemeinden:

in Kulmbach Petrikirche (1439 begonnen) seit 1524 ev. Nikolaikirche (1576) Spitalkirche (1740) Auferstehungskirche (1956) Friedenskirche (1962) Kreuzkirche (1963) Burghaig, Johanneskirche (1968) Mangersreuth, Unsere liebe Frau (1721) außerhalb von Kulmbach Gärtenroth, Kirche zu Ehren der heiligen Gottesmutter Maria und der seligen Apostel Petrus und Paulus und anderer 30 Heiligen (1108) Grafengehaig, Kirche zum Heiligen Geist (1448–1510) und Gösmes, Christuskapelle Guttenberg, St. Georg (1800) Harsdorf, St. Martin (1765, eine Glocke von 1424) Kirchleus Kirchleus, St. Maria Magdalena (1776) Gössersdorf, St. Egidius Lehenthal, ev. Kirche (1900) Mainleus, Christuskirche (1953) Melkendorf, St. Aegidius (1731) Neuenmarkt, Christuskirche Presseck, Zur Heiligen Dreifaltigkeit Rugendorf, St. Erhard und Jakob (Rugendorf) Schwarzach Schwarzach, St. Johannis (1610–1612) Willmersreuth, St. Andreas Untersteinach Untersteinach, St. Oswald Stadtsteinach, ev. Kirche Trebgast, St. Johannes (1751) Veitlahm, St. Veit (1599) Wirsberg Wirsberg, St. Johannis (1647, 1779) Cottenau, St. Petri und Pauli (1606-9)

In der Gesamtkirchengemeinde Kulmbach sind folgende Kirchengemeinden zusammengefasst: Kulmbach-Auferstehungskirche, Kulmbach-Friedenskirche, Kulmbach-Kreuzkirche, Kulmbach-Mangersreuth, Kulmbach-Petrikirche, Untersteinach und Stadtsteinach.

Literatur

Weblinks

Offizielle Website

Einzelnachweise

Kulmbach Evang.luth. Kulmbach Kulmbach Kategorie:Wikipedia:Gründungsdatum ungeklärt