Oberloiben ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde in der Stadtgemeinde Dürnstein im Bezirk Krems in Niederösterreich mit Einwohnern (Stand ). Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.
Geografie Das Dorf unterhalb von Dürnstein ist über die Donau Straße erreichbar. Am umfasste die Ortschaft Adressen.
Geschichte Im Jahr 860 beschenkte König Ludwig der Deutsche das Erzstift Salzburg mit einigen Orten im Donautal, darunter auch mit Loiben.
In der Schlacht bei Loiben im Jahr 1805 errangen die mit den Russen verbündeten Österreicher ein Sieg gegen Napoleons Grande Armée, was aber das Vordringen der Franzosen nur wenig verzögerte. Das 1905 errichtete Franzosendenkmal erinnert an diesen Sieg.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 30 Häusern genannt, das nach Unterloiben eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Oberloiben besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Dürnstein ausgeübt.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Oberloiben zwei Gemischtwarenhändler ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 380 Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Oberloiben und Unterloiben zur Gemeinde Loiben in der Wachau. Diese vereinte sich per 1. Jänner 1971 mit Dürnstein.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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