Almaș (, ) ist eine Gemeinde im Kreis Arad im rumänischen Kreischgebiet.
Der Ort ist auch unter der deutschen Bezeichnung Almasch und den ungarischen Alsóalmás, Felsőalmás, Kisalmás, Nagyalmás und Almás bekannt.
Geographische Lage mini|links|Lage der Gemeinde Almaș im Kreis Arad Die Gemeinde Almaș liegt in den nördlichen Ausläufern des Zarand-Gebirges (Munții Zarandului) – ein Gebirgszug des Apuseni-Gebirges –, südlich des Crișul Alb (Weiße Kreisch). Der Ort Almaș, am gleichnamigen Bach – ein linker Zufluss der Weißen Kreisch –, dem Drum național 79A (Vârfurile–Vărșand) und der Bahnstrecke Arad–Brad gelegen, befindet sich in dem historischen Stuhlbezirk Borossebes des Komitats Arad 39 Kilometer südöstlich von der Kleinstadt Ineu; die Kreishauptstadt Arad befindet sich 96 Kilometer (71 km Luftlinie) westlich von Almaș entfernt.
Geschichte Der Ort Almaș wurde erstmals 1334 urkundlich erwähnt.Webpräsenz der Gemeinde Almaș, abgerufen am 12. Februar 2012
Namensgeber ist Dominicus de Almos. Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens in Erscheinung: 1334 Almos, 1406 Alsoalmas, 1439 Almas, 1441 Felsewalmas, 1445 Also Almas, 1479 Haromalmos, 1525 Nagh Almas, Kys Almas, 1715 Almás, 1808 Almás, 1839 Almás, 1858–1900 Almás, 1909 Almaș, Almás, 1910, 1913 Háromalmás, 1921 Almaș, Háromalmás, 1932, 1956 Almaș.arcanum.hu, Geschichte Siebenbürger Ortschaften.
Auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes Cil (ungarisch Alcsil) wurden Funde, welche nach Angaben von S. Márki und M. Roska in die Spätbronzezeit deuten, gemacht. Diese befinden sich heute im Museum in Budapest.Repertoriul Arheologic al României – Cil, abgerufen am 23. Juli 2023 (rumänisch).
Die Bewohner leben heute vorwiegend von der Viehzucht, der Landwirtschaft, dem Obstbau und hauptsächlich der Holzverarbeitung.
Bevölkerung Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt: Volkszählung Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere 1880 3625 3489 104 32 - 1910 4164 3960 166 25 13 1941 3724 3653 12 11 48 1977 3406 3378 9 4 15 1992 3119 3053 5 1 60 2021 2191 1906 2
283 (61 Roma) Seit 1880 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl – gleichzeitig die der Rumänen und die der Ungarn – 1910 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Roma (101) wurde 2002 und die der Deutschen 1880 registriert. Des Weiteren bekannten sich einige Einwohner als Slowaken (höchste Einwohnerzahl 5 im Jahr 1910), als Ukrainer (1 im Jahr 1992, 2 im Jahr 2002).Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 in Siebenbürgen, letzte Aktualisierung am 30. Oktober 2008 (ungarisch; PDF; 766 kB)
Bei der Volkszählung im Jahr 2002 wurden in Almaș 3.009 Menschen registriert. 2.897 davon waren Rumänen, 101 waren Roma, sechs waren Magyaren, zwei waren Ukrainer. Darüber hinaus wurden je ein Rumäniendeutscher, ein Lipowaner und ein Slowake, registriert. Von den registrierten Menschen waren 2.048 rumänisch-orthodoxen Glaubens, 629 waren Pfingstler, 321 waren Baptisten. Des Weiteren bekannten sich fünf Menschen zum römisch-katholischen glauben, zwei zum griechisch-katholischen und zwei Menschen zum Siebenten-Tags-Adventisten-Glauben. Zwei Menschen wurden ohne Glauben registriert.Volkszählung 2002 bei edrc.ro abgerufen am 12. Dezember 2015.
Sehenswürdigkeiten Die orthodoxe Kirche Buna Vestire,Die orthodoxe Kirche Buna Vestire auf Biserici.ro. 1889 errichtet und der Brunnen „Fantana Iordanului“ nebenan.. Eine Quelle in der Nähe des Dorfes Almaș, markiert symbolisch die Grenze des Motzenlandes.
Weblinks
Almaș bei ghidulprimariilor.ro virtualarad.net, Almaș
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Kreis Arad Kategorie:Ersterwähnung 1334