Der internationale Grimm-Preis (jap. , Kokusai Gurimu Shō, engl. „The International Brothers Grimm Award“) wird seit 1987 vom Internationalen Institut für Kinderliteratur der Präfektur Ōsaka für herausragende Forschungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur vergeben. Der Preis selbst wurde 1986, ein Jahr vor der ersten Vergabe, anlässlich des 100. Jahrestages der Präfekturoberschule Ōsaka, die mit angegliederten Alumnivereinen die Finanzierung bereitstellte, eingerichtet. 1986 jährte sich zudem der Geburtstag Wilhelm Grimms zum 200sten Mal, sodass der Preis als internationaler Preis ausgeschrieben wurde. Seit 1999 erhalten die Preisträger eine Metallplakette, die den Einband der Märchen der Brüder Grimm (zweite Ausgabe) zeigt. Seit 2007 wird zudem alle zwei Jahre und seither wechselweise mit dem Grimm Preis der Hans Christian Andersen Preis vergeben. - Vergabekriterien auf der Webseite des „Internationalen Instituts für Kinderliteratur“ (japanisch) Der Grimm Preis ist mit einer Million Yen dotiert. Das internationale Auswahlkomitee besteht aus zehn Personen, die zumeist an Hochschulen arbeiten.

Preisträger 1987: Klaus Doderer 1989: Göte Klingberg 1991: James Fraser 1993: Shin Torigoe 1995: Denise Escarpit 1997: Theodor Brüggemann 1999: Jack Zipes 2001: Jean Perrot 2003: Peter Hunt 2005: Maria Nikolajeva 2007: John Stephens 2009: Jingū Teruo 2011: Jang Feng 2013: Kimberley Reynolds 2015: Perry Nodelman 2017: Roberta Seelinger Trites 2019: Miyake Okiko 2021: Zhu Ziqiang 2023: Clare Bradford 2025: Emer O’Sullivan

Weblinks – Liste der Preisträger auf der Webseite des „Internationalen Instituts für Kinderliteratur“ (japanisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Literaturpreis (Japan) Kategorie:Brüder Grimm als Namensgeber Kategorie:Erstverleihung 1987