Die 7 Schnuckel, im ersten Jahr ihres Bestehens Die sieben Schnuckel, war eine Comic-Serie aus dem Hause Rolf Kauka.
Veröffentlichungen Pepito Die 7 Schnuckel erschienen zum ersten Mal 1972 in der deutschen Comic-Anthologie Pepito von Rolf Kauka. Im Gegensatz zu den lizenzierten Serien, die in Pepito erschienen, wurden die 7 Schnuckel eigens von Rolf Kauka kreiert, die im Planungsstadium noch Die Heinzelmännchen von Wichtelhausen hießen.https://kaukapedia.com/index.php/Die_7_Schnuckel
Als Chefzeicher wurde Helmut Murek engagiert, zu den ersten Zeichnern zählten Rodolfo Valcarenghi und Francesco Valeriani vom italienischen Studio Giolitti. Weitere Zeichner der Pepito-Zeit der 7 Schnuckel waren Massimo FecchiEintrag zu Massimo Fecchi bei Lambiek, der damit sein Kauka-Debüt gab, und Jaime Mainou. Geschichten um die 7 Schnuckel erschienen, bis 1973 noch als Die sieben Schnuckel, in allen Ausgaben von Pepito bis zu dessen Einstellung 1974.
Neuauflage und Neuausrichtung 1979 wurden die 7 Schnuckel für die Reihen „Rolf Kauka Gold Comic Buch“ und „Fix und Foxi Extra“ neu aufgelegt, wofür Charakterisierung und Setting komplett verändert wurden; so wurden die Namen der Schnuckel geändert, und ihre Geschichten spielten nun in ihrem eigenen kleinen Dorf im Wald, und die Pension Fröhlich und ihre Bewohner wurden nicht mehr erwähnt. Diese Geschichten wurden vom Comic-Studio Comicon produziert. 1983 erschien die letzte Geschichte um die 7 Schnuckel in Fix und Foxi Extra # 82.
Die 7 Schnuckel Die namensgebenden Schnuckel sind sieben Heinzelmännchen, die zu Anfang in der Dachkammer der Pension Fröhlich leben. Alle sind mit roten Bommelmützen und Kitteln gleich gekleidet und nur durch ihren Charakter unterscheidbar, was sie den früher erschienenen Schlümpfen ähnlich macht. Wie bei diesen hat auch jeder der 7 Schnuckel eine hervorstechende, namensgebende Charaktereigenschaft, wie den Meckerschnuckel oder den Leckerschnuckel. Die Existenz der 7 Schnuckel ist innerhalb der Serie nur dem Hausherrn Franz Fröhlich sowie den beiden Tieren der Pension, Haushund Professor und Hauskatze Tante Therese, bekannt.
Nach der Neuausrichtung der Serie hießen die 7 Schnuckel nun Schnösel, Schnuller, Schnauze, Schwabbel, Schnorchel, Schmuddel und Schisser, und wohnten in einer Art „Märchen-Wald“, bewohnt u. a. von Drachen, Elfen und Feen. Hier bekamen sie Widersacher in Form der Trolle Papa Kobold und seinen Söhnen Haubold und Raufbold.
Comicographie Erste Serie als (Die sieben Schnuckel) 1972 Pepito 25/1972 – 52/1972 (Kauka-Verlag) 1973 Pepito 01/1973-Pepito 07/1973 als (Die 7 Schnuckel) Pepito 08/1973 – 36/1973 1974 Pepito 01/1974 – 20/1974 Fix und Foxi Jahrbuch 1974
Zweite Serie 1979 Rolf Kauka Gold Comic Buch # 1 1980 Rolf Kauka Gold Comic Buch # 2 Rolf Kauka Gold Comic Buch # 3 FF Extra 57: Ein Schatz für Schnuppe FF Extra 58: Der Kleine ganz groß FF Extra 59: Hoch hinaus FF Extra 60: Ein goldiges Hühnchen FF Extra 61: Ein Schock für Schisser 1981 Rolf Kauka Gold Comic Buch # 4 FF Extra 62: Der Froschkönig FF Extra 63: Ein Ständchen für Schnuppe FF Extra 64: Die Beerenjagd FF Extra 68: Ein geistreicher Tag FF Extra 69: Maskenball FF Extra 70: Die wunderbare blaue Blume 1982 FF Extra 77: Abenteuer im Menschenland (I) FF Extra 78: Abenteuer im Menschenland (II) 1983 FF Extra 80: Schnuppes Entführung FF Extra 82: Ein Pferd für Schnuppe
Einzelnachweise
Kategorie:Deutsche Comicfigur Kategorie:Deutscher Comic (Werk) Kategorie:Comicmagazin (Deutschland) Kategorie:Ersterscheinen 1972