Kurt Rummel (* 1. Juli 1878 in Aschaffenburg; † 14. Dezember 1953 in Düsseldorf) war ein deutscher Ingenieur.
Werdegang Kurt Rummel studierte an den Technischen Hochschulen in Aachen und Berlin-Charlottenburg. Er war nach seiner Promotion 1906 an der Technischen Hochschule Aachen Leiter der Wärmestelle, später Kurator der Energie- und Betriebswirtschaftsstelle des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh) in Düsseldorf. Ab 1933 war er Honorarprofessor für Stoffwirtschaft an der Technischen Hochschule Aachen. Rummel war Mitglied der SA.Peter Mantel: Betriebswirtschaftslehre und Nationalsozialismus: Eine institutionen- und personengeschichtliche Studie. Wiesbaden : Gabler, 2010, ISBN 978-3-8349-8515-6, S. 812f. Er gehörte zudem dem Verein Deutscher Ingenieure an.
Rummel veröffentlichte zur Wärmewirtschaft und zu Fragen des industriellen Rechnungswesens.
Ehrungen 1953: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland Carl-Lueg-Gedenkmünze des VDEh Ernennung zum Dr. rer. pol. ehrenhalber
Schriften (Auswahl) Das Selbstkostenwesen auf Eisenhüttenwerken mit besonderer Berücksichtigung des Standpunktes des Ingenieurs : auf der Grundlage der Arbeiten des Selbstkosten-Ausschusses des Vereins deutscher Eisenhüttenleute. Düsseldorf: Verlag Stahleisen m.b.H., 1927 Einheitliche Kostenrechnung : auf der Grundlage einer vorausgesetzten Proportionalität der Kosten zu betrieblichen Größen. 3., durchges. und erw. Aufl. Düsseldorf: Verl. Stahleisen, 1949 Studien und Glossen zur Kostenrechnung. München: Hanser, 1953
Literatur Walter Habel: Wer ist wer?: das Deutsche Who’s Who. – Berlin: Arani, 1955
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Hütteningenieur Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen) Kategorie:SA-Mitglied Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1878 Kategorie:Gestorben 1953 Kategorie:Mann