Bottenweiler ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wörnitz im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Bottenweiler liegt in der Gemarkung Wörnitz.

Geographie Das Dorf liegt auf einer flachhügeligen Ebene am Schwarzenbach, einem rechten Zufluss der Wörnitz. Die Kreisstraße AN 5 führt nach Mühlen (1 km nördlich) bzw. nach Zumhaus (1,6 km südöstlich). Die Kreisstraße AN 4 führt nach Waldhausen (1,3 km östlich) bzw. nach Oberampfrach zur Staatsstraße 2222 (3,5 km südwestlich).

Klima

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge pro Jahr beträgt 800 mm.

Geschichte Bottenweiler lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 gab es 11 Anwesen (8 Anwesen, 1 Anwesen mit Wirtschaft, 1 Anwesen mit Schmiede, 1 Anwesen mit Backgerechtigkeit) und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Reichsstadt Dinkelsbühl war Dorf- und Gemeindeherr sowie Grundherr sämtlicher Anwesen.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Bottenweiler (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Bis zum Ende des Alten Reiches hatte sich an den Verhältnissen nichts geändert.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 429. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

1806 kam Bottenweiler an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Bottenweiler dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Wildenholz zugeordnet. Spätestens 1840 löste sich Bottenweiler mit Großmühlen und Waldhausen und bildete eine eigene Ruralgemeinde. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Feuchtwangen. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 4,645 km². Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. November 1971 nach Wörnitz eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Gemeinde Bottenweiler Jahr 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970 Einwohner 207 229 229 222 221 225 245 253 241 230 202 204 195 208 195 178 171 173 198 197 179 150 138HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 31 40 42 41 41 39 33 29 Quelle

Ort Bottenweiler Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 67 97 99 92 100 84 62 81 47 46 30Häuser 17 14 19 19 18 14 12 11Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Wildenholz) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Ortsteil von Wörnitz Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach) Kategorie:Gemeindeauflösung 1971