Klaus Spürkel (* 26. Februar 1948 in Freiburg im Breisgau; † 20. Juli 2016 in Riegel am Kaiserstuhl)Patrik Müller: Riegel: Schauspieler Klaus Spürkel ist tot - badische-zeitung.de, 20. Juli 2016 war ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher.

Leben Klaus Spürkels Vater stammte aus Gelsenkirchen, seine Mutter aus Pforzheim.Patrik Müller: Riegel: Zwischen den Stühlen - badische-zeitung.de, 12. Juli 2013 Sie hatten sich in Freiburg, wo der Vater Medizin studierte und die Mutter bereits als Ärztin praktizierte, kennengelernt und zogen einige Jahre später nach Pforzheim. Dort wurde Klaus Spürkel 1954 eingeschult und besuchte später das Kepler-Gymnasium und das Hebel-Gymnasium.Trauer um einen Sohn der Stadt: Schauspieler Klaus Spürkel ist tot, Pforzheimer Zeitung, 21. Juli 2016 Im Anschluss an das Abitur absolvierte er zwischen 1967 und 1970 die Schauspielschule Bochum. Bis 1981 hatte er feste Theater-Engagements unter anderem am Staatstheater Darmstadt, dem Staatstheater Karlsruhe und dem Thalia-Theater in Hamburg. Dann gründete er in Nimburg, einem Ortsteil von Teningen nördlich von Freiburg im Breisgau, sein eigenes Theater, die KUMEDI, das er zusammen mit seiner Frau Elisabeth Fünfgeld leitete; 18 Jahre später zogen sie damit in den ehemaligen Bahnhof von Riegel am Kaiserstuhl um.Fotos: 30 Jahre Kleinkunstbühne Kumedi. auf: badische-zeitung.de

Einer breiten Öffentlichkeit wurde Spürkel ab 1995 durch seine Darstellung des Pathologen Dr. Bernhard Kocher im Stuttgarter Tatort bekannt. In der SWR-Fernsehserie Die Fallers hatte er die Rolle des Anwalts der Familie inne. Zwischen 1991 und 1996 ermittelte er neben Uwe Friedrichsen als Reiner Haider in der Krimiserie Schwarz-Rot-Gold. Nach diversen Gast- und Nebenrollen in Fernsehproduktionen spielte er 2009 bis 2010 in der zwölfteiligen Miniserie Laible und Frisch den Pfarrer Theo Bächle.

Jahrzehntelang wirkte Spürkel zudem als Sprecher in Hörspielen mit., SWR.de, 20. Juli 2016

Spürkel litt zuletzt an zwei gleichzeitigen Krebserkrankungen.

Filmografie 1982: Rom ist in der kleinsten Hütte (Fernsehserie) 1985: Tatort: Miese Tricks 1988: Oh Gott, Herr Pfarrer 1989: Der letzte Gast 1991–1996: Schwarz-Rot-Gold 1994: Die Gerichtsreporterin 1994: Tatort: Bienzle und das Narrenspiel (Polizist Koch) 1995–2007: Stuttgarter Tatort, siehe auch Ernst Bienzle#Tatort-Folgen (Gerichtsmediziner Kocher) 1996: Nadine, nackt im Bistro 1999: Duell der Richter 2001: Reise des Herzens 2004: Ein Gauner Gottes 2004: Ein Mann zum Vernaschen 2006: Spezialauftrag: Kindermädchen 2007: Ich bin eine Insel 2008: Bloch: Vergeben, nicht vergessen 2009–2010: Laible und Frisch 2010: Sechs Tage Angst 2012: Die Nonne und der Kommissar – Verflucht

Hörspiele 1996: Alfred Marquart: Sherlock Holmes und die Whitechapel-Morde (Lestrade) – Regie: Patrick Blank (Hörspiel – SWF) 2012: Friedrich Ani: Tabor Süden und die verschwundene Souffleuse – Regie: Ulrich Lampen (Kriminalhörspiel – SWR) 2014: Cristian Hussel: Tuber letalis – Regie: Wolfgang Rindfleisch (DKultur)

Hörfunk-Features / -Dokumentationen 2007: Ich wollte kein Verräter sein – Der Fall Paul Merker und die SED – Autor: Thomas Gaevert – SWR2, 49 Min.

Weblinks

Ich wollte kein Verräter sein - Der Fall Paul Merker und die SED

Einzelnachweise

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