Ernst Licht (* 6. Januar 1892 in Bremen; † 3. Februar 1965 in Worpswede) war ein deutscher Komponist.
Leben Der aus Norddeutschland stammende Künstler war Mitglied der Worpsweder Künstlerkolonie. Eine von Werner Rohde 1949 gefertigte Fotocollage (Das Künstlerschiff) zeigt Licht im Kreise bekannter Worpsweder Künstler.Karl Veit Riedel: Worpswede in Fotos und Dokumenten. Worpsweder Taschenbücher, Galerie-Verlag, 1988. S. 134 Ein Porträt Lichts von Fritz Cobet war Teil der 3. Deutschen Kunstausstellung im Dresdener Albertinum 1953.Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden: Deutsche Fotothek. Datensatz 30121584 Der Maler Richard Oelze lebte von 1946 bis 1951 in Lichts Gartenhaus.Bernd Küster (Hg.): Worpswede. Worpswerder Verlag, 1989. S. 104.
Licht trat zum 1. Mai 1937 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 5.767.389).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/25720967Ferdinand Krogmann: Worpswede im Dritten Reich 1933–1945. Donat-Verlag, 2011. ISBN 3-938275-89-8.Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4510
Lichts Grabstätte befindet sich auf dem Worpsweder Friedhof., abgerufen am 6. Febr. 2012 In Worpswede trägt eine Straße seinen Namen.Ernst-Licht-Weg in Worpswede auf Google Maps
Bekannt ist Licht durch zahlreiche, in der deutschen Jugendbewegung des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts beliebte Liedvertonungen, insbesondere von Liedern Hermann Löns’. Seine schlichten, volksliedhaften Vertonungen fanden Einzug in viele Volks-, Wander- und Vereinsliederbücher unterschiedlichster politischer Couleur. Licht vertonte auch eine Reihe plattdeutschen Liedgutes. Bekannt sind u. a. seine Vertonungen des Wiegenliedes Över de stillen Straten von Theodor Storm sowie des Gedichtes Min Jehann von Klaus Groth, die in verschiedenen mehrstimmigen Sätzen zum Liedrepertoire zahlreicher Chöre der Gegenwart gehören.vgl. Burkhard Meier: Mecklenburgisches Lieder- und Chorbuch. Hinstorff 1996. S. 18.; P.J.Tonger Musikverlag: Frauenchor. Zwei Lieder von Ernst Licht. Över de stillen Straten (Theodor Storm) - Min Jehann (Klaus Groth). Katalognummer T 1873-1. Köln o. J. , abgerufen am 6. Febr. 2012
Literatur Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4510f. online
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Einzelnachweise
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