Carl Hansmann (* 9. Juli 1852 in Holzhausen (Homberg); † 13. Mai 1917 in Montigny-lès-Metz) war ein deutscher Chirurg.Blaubuch des Corps Teutonia zu Marburg 1825 bis 2000. Marburg 2000, S. 129
Leben Hansmann studierte an der Philipps-Universität Marburg und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Medizin. Er wurde Mitglied des Corps Teutonia Marburg (1873) und des Corps Rhenania Würzburg (1874).Kösener Corpslisten 1930, 104/570; 143/230 Nachdem er 1880 das Staatsexamen gemacht und zum Dr. med. promoviert worden war, begann er 1883 die Ausbildung als Assistenzarzt am St. Georg-Krankenhaus in Hamburg. 1888 ging er an das Hospital Alemán (Buenos Aires). Von 1893 bis 1907 war er dirigierender Arzt am Knappschaftslazarett in Völklingen. 1886 schlug er Plattenosteosynthesen zur operativen Behandlung von Knochenbrüchen vor.Carl Hansmann: Eine neue Methode der Fixierung der Fragmente bei komplizierten Frakturen. Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie 15 (1886), S. 134 Damit nicht nur ein Pionier der Osteosynthese, hat er auch als Erster das heute aktuelle Problem der Winkelstabilität erkannt.
Auf Anregung von Dietmar Wolter hat Johannes Grützke Hansmann auf einem großen Wandbild im Hörsaal des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg verewigt.
Siehe auch Osteosynthese
Weblinks Hospital Alemán in Buenos Aires
Einzelnachweise
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