Ernst Augustteilweise auch Ernst Ludwig Franz Albert Frieben, so in Jahrbücher der Hamburgischen Staatskrankenanstalten. Band 7, Verlag F. C. W. Vogel, 1902, S. 15. Franz Albert Frieben (* 1875; † im 20. Jahrhundert) war ein deutscher Arzt.

Werdegang und Werk Über Albert Friebens Werdegang ist wenig bekannt. Sein Abitur machte er in Hamm.Festschrift zur Feier des 250 jährigen Bestehens des Königlichen Gymnasiums zu Hamm i.W. am 31. Mai 1907. Druck von E. Griebsch, 1907, S. 206. Das Medizinstudium schloss Frieben 1898 mit seiner Dissertation über das Thema Über kongenitalen Defect der fibulaA. Frieben: Über kongenitalen Defect der fibula. Dissertation, 1898 an der Universität Greifswald ab.Jahresberichte über die Fortschritte der Anatomie und Entwicklungsgeschichte. Band 4, G. Fischer, 1899, S. 142.

Frieben erkannte 1902 als erster die krebserzeugende Wirkung von Röntgenstrahlung.A. Frieben: Cancroid des rechten Handrückens. In: Deutsche medicinische Wochenschrift. Band 28, 1902, S. 335.E. Frieben: Demonstration eines Cancroids des rechten Handrückens, das sich nach langdauernder Einwirkung von Röntgenstrahlen bei einem 33-jährigen Mann entwickelt hat. In: Fortschr Röntgenstr. Band 6, 1902, S. 106.H. W. Haggard: The Conception of Cancer Before and After Johannes Müller. In: Bulletin of the New York Academy of Medicine. Band 14, Nummer 4, April 1938, S. 183–197, . PMID 19312055. . Es handelte sich dabei um ein verhornendes Plattenepithelkarzinom (veraltete, damalige Bezeichnung: ‚Cancroid‘, bzw. ‚Kankroid‘) auf dem rechten Handrücken eines 33-jährigen Arbeiters in einem Hamburger Unternehmen, das Röntgenröhren produzierte. Der Arbeiter hatte über vier Jahre täglich seine Hände als Testobjekt benutzt.Verhandlungen Deutscher Pathologen. Fischer, Band 30, 1937, S. 242. Frieben erkannte, dass der ständige Kontakt der Hand mit Röntgenstrahlung die Ursache für das Karzinom war.O. Glasser (Hrsg.): Medical physics. Band 2, Year Book Publishers, 1960, S. 151.

Frieben arbeitete ab 1903 als Assistenzarzt bei Heinrich Albers-Schönberg, dem ersten deutschen Röntgenfacharzt, am Allgemeinen Krankenhaus St. Georg in Hamburg.W. Frobenius: Röntgenstrahlen statt Skalpell: die Universitäts-Frauenklinik Erlangen und die Geschichte der gynäkologischen Radiologie von 1914-1945. Verlag Universitätsbund Erlangen-Nürnberg, 2003, ISBN 3-930-35754-2, S. 65. Über Friebens weiteren Werdegang ist nur wenig bekannt. Bis 1916 lebte er in Hamburg-Wilhelmsburg.Berliner klinische Wochenschrift. A. Hirschwald, 1916, S. 1116.

Weitere Veröffentlichungen A. Frieben: Hodenveränderungen bei Tieren nach Röntgenbestrahlungen. In: Deutsche medicinische Wochenschrift. Nummer 52, 1902, S. 274. A. Frieben: Zur normalen Anatomie und Histologie des Wurmforsatzes. In: Jahrbuch der Hamburgischen Staatskrankenanstalten. Band 7, Jahrgang 1899/1900, S. 101

Literatur Archiv für klinische Chirurgie. Band 84, S. 859–861.

Einzelnachweise

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