SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental(Stand: März 2026)Anzahl der Pisten225Gesamtlänge275 kmdavon verbunden257 km  leicht115  mittel121  schwer39  Skirouten20Fun- und Snowparks3Schneekanonen1880Speicherseen15Beschneibare Abfahrten229 kmLiftanlagen81  Standseilbahnen0  Seilbahnen17  Sessellifte32  Schlepplifte21  Übungslifte10  Förderbänder1  Beförderungskapazität146.520 Pers./hSaison (Winter)Dezember–MärzSaison (Sommer)Mai–Oktober

Die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental ist eines der größten und modernsten Skigebiete in Österreich. Es vereinigt sechs Bergbahnen in den Tiroler Bezirken Kufstein und Kitzbühel.

Geschichte Mit der Wintersaison 1971/72 begannen die Bergbahnen Hopfgarten und Söll mit der gegenseitigen Anerkennung der Liftkarten. (PDF; 6,4 MB) Festschrift, 1989. Ab 1973/74 wurde ein 7-Tage-Großraum-Skipass mit Gültigkeit in Brixen, Ellmau, Going, Hopfgarten, Itter, Scheffau und Söll eingeführt. Seit 26. November 1985 besteht ein Poolvertrag mit gegenseitiger Verrechnung der Einnahmen. Im gleichen Jahr wurden die Bergbahnen Westendorf Mitglied im Skiverbund. 2015 wurde der renovierte Kaiserlift in Kufstein von der Skiwelt aufgenommen.

Orte und Gipfel im Gebiet mini|hochkant=1.8|Blick auf Talstation und Übungslifte in Söll. Im Hintergrund Wilder Kaiser.

Orte Brixen im Thale (794 m) Ellmau (820 m) Going (798 m) Hopfgarten (620 m) Itter (705 m) Kelchsau (820 m) Kufstein (504 m) Scheffau (752 m) Schwoich (583 m) Söll (703 m) Westendorf (783 m)

Gipfel Astberg () Brandstadl () Choralpe (1820 m) Eiberg () Feldalphorn () Fleiding () Gampenkogel () Hartkaiser () Hochbrixen (1300 m) Hochsöll (1150 m) Hohe Salve () Kälbersalve (1543 m) Kleine Salve (1565 m) Nachtsöllberg () Rigi (1532 m) Talkaser () Zinsberg ()

Internationale FIS-Rennstrecken Bereits vor den Gründungen der Bergbahnen wurden Skiclubs gegründet und Skirennen abgehalten. So wurde in Brixen bereits 1927 der erste Skiclub gegründet und ein Jahr später das erste Skirennen auf der Kälberalm abgehalten. Die Kälberalmabfahrt ist auch heute noch offizielle FIS Rennstrecke. in: Brixener Zeitung 01/2011.

Der internationale Alpenrosen FIS-Nachtslalom in Westendorf, auch „Hahnenkamm Warm-Up-Nachtslalom“ genannt, ist zwar ein FIS-Rennen außerhalb des Weltcup Rennkalenders, weil der Pokal aber unmittelbar vor dem Kitzbüheler Hahnenkammrennen ausgetragen wird und als letzter Test vor dem Rennen gilt, nehmen auch viele international bekannte Rennfahrer teil. Der Pokal wurde 2012 zum 24. Mal vergeben.

Strecke Disziplin Start Ziel Freigabe bis Verantwortlicher Kälberalm Super-G 1541 m 1289 m 17. März 2016 Klaus Exenberger Kälberalm Slalom 1456 m 1289 m 17. März 2016 Klaus Exenberger Keatalm Riesenslalom 1533 m 1153 m 1. November 2021 Klaus Exenberger Skihüttenhang Slalom 1317 m 1153 m 1. November 2021 Klaus Exenberger Zieplhang Riesenslalom 1065 m 802 m 1. November 2020 Klaus Exenberger Zieplhang Slalom 1317 m 802 m 1. November 2020 Klaus Exenberger

Stand: 10. Februar 2012

Daten zum Skiverbund Leistungsumfang 81 Lifte und 275 Pistenkilometer 8 FIS-Rennstrecken 3 Rennstrecken mit Geschwindigkeitsmessanlagen Nachtskifahren in Brixen, Söll und Westendorf 3 Funparks Alpeniglu-Dorf Wireless LAN für zahlende Gäste

Beschneiung Auf Grund der niedrigen Lage des Gebiets (800–2000 m) wurde bereits 1987 auf einem Hang in Brixen mit der künstlichen Beschneiung begonnen. 1990 begann zunächst Westendorf, 1992 auch die Gebiete Hohe Salve, Scheffau und Söll mit Produktion von technischem Schnee. Mit den Anlagen können 120 der 280 Pistenkilometer innerhalb von drei Tagen beschneit werden. in: Mountain Manager 3/2009

Die Errichtung des Speicherteichs „Salvensee“ (56.000 m³ Wasser) 2007 und des Speicherteichs „Hohe Salve“ im Jahr 2013 (135.000 m³ Wasser) ermöglicht die Beschneiung des ganzen Gebiets Hopfgarten-Itter.

Westendorf bezieht die pro Saison benötigten 250.000 m³ Wasser aus der Windauer Ache und einem 64.000 m³ großen Speicherbecken.

Überregionale Allianzen Die SkiWelt ist Mitglied im Kartenverbund SuperSkiCard (22 Skiregionen - Salzburg & Kitzbüheler Alpen) und bei der Snow Card Tirol (über 90 Skigebiete in Tirol).

Skigebiete Brixen im Thale

Gegründet wurde die Schizentrum Sonnberg Liftgesellschaft zur Erschließung des Sonnbergs, im Jahre 1970, von Brixen aus. Im selben Jahr wurde der 2er-Sessellift Sonnberg und der Schlepplift Poldanger erbaut. 1986 wurde eine damals hochmoderne Gondelbahn, als Ersatz für den 2er-Sessellift Sonnberg, gebaut. 1995 wurde die Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft überführt. Hauptaktionäre sind die Schilifte und Bergbahnen Scheffau (85,28 %). Im Jahre 2008 wurde die Skiweltbahn erbaut. Mit 3,4 Kilometer Länge ist sie die längste Seilbahn des Skigebietes und kreuzt außerdem eine Eisenbahnstrecke. Die Talstation befindet sich im Ort auf der anderen Straßenseite wie die Gondelbahn Hochbrixen und verbindet damit das Skigebiet mit Westendorf. Im Jahre 2019 wurde der 4er-Sessellift Zinsberg durch eine Kombibahn, bestehend aus 10er-Gondeln und 8er-Sesselliften, ersetzt – die erste in der Skiwelt.

Lifte des Skigebiets Eröffnung Name Typ Hersteller Bemerkung1965KandleralmliftSchleppliftDoppelmayr2008 ersatzlos abgetragen1968SchusterbühelliftSchleppliftDoppelmayr 1970 Sonnberglift 2er SesselliftSwoboda 1986 durch 6er Gondelbahn Hochbrixen ersetzt 1970 Poldangerlift SchleppliftDoppelmayrUrsprünglich als 2-SL mit Kurzbügeln in Betrieb, auf Tellerlift umgerüstet197?ZinsbergliftSchleppliftDoppelmayr1987 durch 4er Sessellift Zinsberg ersetzt197?KälberalmliftSchleppliftDoppelmayr1997 durch 6er Sessellift Kälbersalve ersetzt197?HolzalmliftSchleppliftDoppelmayr2015 ersatzlos abgetragen197?KreuzliftSchleppliftDoppelmayrLift mit 2 Kurvenstationen, 1997 durch 6er Sessellift Kälbersalve ersetzt1985FilzbodenliftSchleppliftDoppelmayr2002 durch 6er Sessellift Filzboden ersetzt. Bis 2002 längster Schlepplift der Skiwelt1985JochliftSchleppliftDoppelmayr1995 durch 4er Sessellift Jochbahn ersetzt1986Gondelbahn HochbrixenGondelbahnDoppelmayrdamals erste 6er Gondelbahn der Skiwelt1987Zinsbergbahn4er SesselliftDoppelmayr1987 erste kuppelbare 4-er Sesselbahn der Skiwelt und erste Sesselbahn europaweit mit Wetterschutzhaube. 2019 durch Kombibahn Zinsberg ersetzt.1995Jochbahn4er SesselliftPoma2015 durch 8er Sessellift Jochbahn ersetzt.1997Kälbersalvenbahn6er SesselliftDoppelmayr1997 erste 6er Sessellift der Skiwelt1997WürstelexpressSchleppliftDoppelmayrdient nur als Zubringerlift zur Zinsbergbahn2002Filzbodenbahn6er SesselliftDoppelmayrbis 2015 längster Sessellift der Skiwelt2008SkiweltbahnGondelbahnDoppelmayrlängste Gondelbahn der Skiwelt (3410 m). Verbindet Brixen im Thale mit Westendorf.2008SonnenliftSeilzugliftDoppelmayrwird mit Photovoltaik betrieben. Dient als Zubringer von Westendorf zur Talstation der Gondelbahnen Skiweltbahn und Hochbrixen2015Jochbahn8er SesselliftDoppelmayrlängster Sessellift der Skiwelt (2002 m). 2015 schnellster Sessellift der Welt (6,0 m/s)!2019ZinsbergbahnKombibahnDoppelmayrerste Kombibahn der Skiwelt bestehend aus 10er Gondeln und 8er Sessellifte. Auch im Sommer in Betrieb (nur Gondeln).

Ellmau-Going

Die Ursprünge der Bergbahnen Ellmau gehen auf die Gründung des „Verkehrsvereins Ellmau“ als Körperschaft öffentlichen Rechts am 3. April 1950 durch das Land Tirol zurück. Dieser eröffnete im Januar 1951 den 1er Sessellift Postbauernleiten. Damit waren vier Skiabfahrten und eine Rodelbahn erschlossen.Jakob Schellhorn – Auszüge aus der Ellmauer Dorfchronik, zuletzt abgerufen am 8. Februar 2012.

Am 9. November 1970 wurde von der Gemeinde und einigen Privatleuten die Erschließungsgesellschaft Ellmau m.b.H. mit einem Stammkapital von 160.000 Schilling gegründet. Gesellschaftszweck war die Errichtung und der Unterhalt von Sportanlagen. In der Gesellschafterversammlung wurde die Projektierung einer Standseilbahn auf den Hartkaiser beschlossen. In der Saison 1972/73 konnte die von der Fa. VÖEST erbaute Bahn in Betrieb genommen werden. In der gleichen Saison wurde der Marcherlift, ein Schlepplift, von der Fa. Doppelmayr gebaut.

Seit 1985 sind die Bergbahnen Ellmau im Großraum Wilder Kaiser – Brixen zusammengeschlossen.

Am 28. November 1998 fusionierten die Bergbahnen Ellmau mit der 1967 gegründeten Goinger Seilbahn- und Schilift Gesellschaft m.b.H.

Die Erschließungsgesellschaft wurde 2006 in Bergbahnen Ellmau – Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG überführt und umbenannt. Der Verkehrsvereins Ellmau brachte die Hartkaiserbahn als Kommanditist ein., auf compnet.at

Die Hartkaiserbahn selber wurde im Jahr 2015 durch eine 10er Einseilumlaufbahn von Doppelmayr ersetzt.

Lifte des Skigebiets Baujahr Name Typ Hersteller Bemerkung 1951 Postbauernleitenlift 1er Sessellift erste Liftanlage im Ellmau1964Astberglift Going1er SesselliftFelix Wopfner1991 durch die gleichnamige 4er Sesselbahn ersetzt196?HochastenliftSchleppliftDoppelmayr2004 stillgelegt und 2005 ersatzlos abgetragen1971VötterstättliftSchleppliftDoppelmayr2012 umgebaut und in „Vetterstättlift“ umbenannt1972HartkaiserbahnStandseilbahnVoestalpinedie bis dato einzige Standseilbahn in der Skiwelt. 2015 durch die gleichnamige 10er Gondelbahn ersetzt1972MarcherliftSchleppliftDoppelmayr197?AlmliftSchleppliftDoppelmayr1999 durch den gleichnamigen 6er Sessellift ersetzt197?BreuerliftSchleppliftDoppelmayr2002 durch 4er Sessellift Kaiserexpress ersetzt197?KöglliftSchleppliftDoppelmayr2000 durch den gleichnamigen 6er Sessellift ersetzt197?LanzenbergliftSchleppliftDoppelmayr2011 neugebaut197?SonnschwendtliftSchleppliftDoppelmayr2004 durch 4er Sessellift Sonnenlift ersetzt1975SchmiedalmliftSchleppliftDoppelmayrlängster Schlepplift der Skiwelt. 2009 verkürzt.1982KirchbichlliftSchleppliftDoppelmayr1984RanhartliftSchleppliftDoppelmayr2021 stillgelegt und 2022 abgetragen1988Hausbergbahn2er SesselliftDoppelmayr2er Sessellift mit Wetterschutzhauben. Verbindet das Skigebiet Ellmau mit Going1991Astbergbahn4er Sessellift Doppelmayr1999Almbahn6er SesselliftDoppelmayr2000Köglbahn6er Sessellift Doppelmayr2000TanzbodenliftSchleppliftDoppelmayrder alte Kögllift wurde hierfür verwendet. 2006 durch den gleichnamigen 6er Sessellift ersetzt.2002Kaiserexpress4er SesselliftDoppelmayr2006Tanzbodenbahn6er SesselliftDoppelmayrerster Sessellift in der Skiwelt mit Sitzheizung2009Ellmi's 6er6er SesselliftDoppelmayr2011LanzenbergliftSchleppliftDoppelmayr2015HartkaiserbahnGondelbahnDoppelmayrbesitzt eine Mittelstation nur für die Bergfahrt

Hochsöll

Eine GmbH wurde erstmals 1959 gegründet und gleichzeitig der erste Schlepplift (Angeralmlift) erbaut. Im Jahr 1965 wurde der 1er Sessellift Söll-Hochsöll erbaut. In den darauf folgenden Jahren wurden mehrere Schlepplifte erbaut: 1966 Salvenmooslift, 1967 der Knollenlift, 1968 der Stöckllift und 1972 der Rinnerlift. Im Jahr 1970 wurde der 1er Sessellift Hohe Salve erbaut. All diese Seilbahnen wurden von der Firma Swoboda erbaut. Parallel zum 1er Sessellift Söll Hochsöll wurde 1975 ein 2er Sessellift wiederum von der Firma Swoboda erbaut. 1978 wurde der Schlepplift Grundried erbaut. Mit dem Bau der Seilbahn Söll, der 3er Sesselbahn Silleralm und dem Bau des Filzbodenliftes in Brixen im Jahr 1985, gibt es seit damals eine direkte Verbindung von Söll über Brixen nach Scheffau. Heute erstrecken sich von Söll auf die Hohe Salve eine 10er Gondelbahn (Hexenwasserbahn) und eine 8er Gondelbahn (Gondelbahn Hohe Salve). Die Gondelbahn Hohe Salve ersetzte ab 2000 den bisherigen 1er Sessellift. Die 2020 erbaute Hexenwasserbahn ersetzte die Gondelbahn Hochsöll, welche beim Bau 1988 die erste 8er Einseilumlaufbahn Europas war. Diese ersetzte damals die, oben genannten, parallel verlaufenden 1er- und 2er Sessellifte.

Lifte des Skigebiets