Gustav Mertens (* 16. Dezember 1899 in Krefeld; † 24. November 1977 in Kempen) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Oberkreisdirektor.Landkreistag Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Dokumentation über die Landräte und Oberkreisdirektoren in Nordrhein-Westfalen 1845–1991. Knipping, Düsseldorf 1992, S. 698.
Werdegang Der promovierte Jurist war seit 1922 Stadtdirektor bei der Stadt Mönchengladbach, ab August 1932 bis 1934 Bürgermeister der Stadt Dülken und von Juli 1934 bis Juni 1945 Bürgermeister der Stadt Kempen. Am 29. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.467.175).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28400531
Nach dem Krieg war er Oberkreisdirektor des Kreises Geldern.Reiner Pommerin: Kempen und seine Bürgermeister in der Weimarer Republik und in der NS-Zeit, in: Campunni – Kempen, Bd. 2 / Viersen 1993, S. 303–311. Nach seiner Pensionierung wurde er am 1. Oktober 1965 als kommissarischer Oberkreisdirektor im Kreis Schleiden eingesetzt.Kreisarchiv Euskirchen (Hrsg.): Ein chronologischer Überblick über die wichtigsten Verwaltungsdaten und Ereignisse im Kreis Euskirchen seit 1816, Faltblatt (Stand: 13. September 2002 ).
Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung KStV Suevia Köln.
Ehrungen 1965: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland 1971: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Bürgermeister (Kempen) Kategorie:Bürgermeister (Viersen) Kategorie:Oberkreisdirektor (Nordrhein-Westfalen) Kategorie:Korporierter im KV Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:CDU-Mitglied Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1899 Kategorie:Gestorben 1977 Kategorie:Mann