Albert Winkler (* 10. September 1854 in Altona, heute ein Bezirk der Hansestadt Hamburg; † 18. Oktober 1901 in Dockenhuden) war ein deutscher Architekt, der vor allem in Altona und in der Provinz Schleswig-Holstein wirkte.
Leben In Altona geboren und aufgewachsen, studierte Albert Winkler an der Polytechnischen Schule Hannover Architektur als Schüler von Conrad Wilhelm Hase. 1875 wurde er Mitglied des Corps Slesvico-Holsatia.Corps Slesvico-Holsatia, Corpsliste, Wintersemester 1981/82, S. 29, Nr. 153. Nach dem Studium ließ er sich in Altona als Architekt nieder. Als wichtiger Vertreter der Hannoverschen Schule schuf er bemerkenswerte Wohnhäuser und Stiftsbauten,Architekten, die Altona prägten, welt.de, 21. Februar 2000, abgerufen am 2. Dezember 2019. aber auch Industriebauten und öffentliche Gebäude und Plätze. Nach seinem Tod 1901 übernahmen die Architekten Raabe & Wöhlecke sein Architekturbüro.
Bauwerke 1882: Helenenstift in Altona-Nord, Max-Brauer-Allee 133 1882–1883: Reventlowstift in Altona-Altstadt, Bernstorffstraße 145 1890: Haus Carstens in Othmarschen, Jungmannstraße 41 1890: Pferdestall für vier Pferde nebst Kutscherwohnung in Reinbek. 1894–1895: Neugestaltung des Fischmarkts in Altona-Altstadt 1894–1895: Kopfbau des Kraftwerks Karolinenstraße in St. Pauli, Karolinenstraße 45 (im Karolinenviertel) 1900–1901: Stadttheater in RendsburgStadttheater in Rendsburg. Historie, sh-landestheater.de, abgerufen am 2. Dezember 2019.
Literatur Olaf Bartels: Altonaer Architekten. Eine Stadtbaugeschichte in Biographien. Junius, Hamburg 1997, ISBN 3-88506-269-0. Ralf Lange: Architekturführer Hamburg. Edition Axel Menges, Stuttgart 1995, ISBN 3-930698-58-7.
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Deutschland) Kategorie:Angehöriger des Fünferbundes Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1854 Kategorie:Gestorben 1901 Kategorie:Mann