thumb|Logo Der World Gold Council ist eine globale Lobby-Organisation der Goldbergbauindustrie. Ziel der Organisation ist es, die Goldnachfrage zu stimulieren und zu erhalten.Vision and Mission (englisch) Die Organisation hat ihren Sitz in London und verfügt über Büros an weltweit sechs verschiedenen Standorten. Insgesamt werden 100 Mitarbeiter beschäftigt. Die Organisation wurde im Jahr 1987 von Goldbergbauunternehmen gegründet.

Tätigkeit und Organisation Die Organisation konzentriert sich bei der Förderung der Goldnachfrage auf die Sektoren: Investment, private und institutionelle Investoren Schmuck Technologie Öffentlicher Sektor, z. B. Regierungen und Zentralbanken

Vorstandsvorsitzender ist seit 2019 David Tait. Chef des Aufsichtsrates ist Randy Smallwood.

Mitglieder Die Organisation hat 28 Mitglieder. Diese Bergbauunternehmen stehen laut eigenen Angaben 2011 für etwa 60 % der weltweiten jährlichen Goldproduktion. Mit Stand November 2011 erwirtschafteten sie zusammen mehr als 80 Mrd. US$ Umsatz und verfügten über eine Marktkapitalisierung von 250 Mrd. US$. Die Mitglieder sind im Einzelnen:

Agnico-Eagle Mines Alamos Gold Anglogold Ashanti Barrick Gold Buenaventura Calibre Mining Group Centerra Gold China Gold Eldorado Gold Endeavour Mining Franco-Nevada Gold Fields Hummingbird Resources Golden Star Resources Iamgold Kinross Gold Kirkland Lake Gold Newcrest Mining Newmont Mining OceanaGold Pretivm Resolute Royal Gold Shandong Gold Sibanye-Stillwater Teranga Wheaton Precious Metals Yamana Gold ZiJin

Öffentlichkeitsarbeit Im Zusammenhang mit der Goldförderung werden von Medien und Nichtregierungsorganisationen in der Hauptsache zwei Kritikpunkte genannt: Umweltschäden bei der GewinnungGefährliches Quecksilber beim Goldwaschen und der Beitrag zur Finanzierung von Bürgerkriegen, den Gold aus Krisenregionen leistet. Eng damit zusammen hängen Probleme der Ausbeutung und der willkürlichen Landnahme.Schweizer Hilfswerke prangern Bergbauunternehmen anGoldrausch mit RisikoUS-Gesetz stoppt Handel mit „blutigem“ Gold

Die Organisation versucht, mit verschiedenen Maßnahmen die Kritikpunkte zu beseitigen bzw. zu verbessern. So gibt es unter anderem eine Initiative zur Nachhaltigkeit der Goldförderung. Hierbei sollen durch Selbstverpflichtungen und Zertifizierung von Umweltmanagementsystemen nach ISO 14001 die Mitgliedsunternehmen dazu angehalten werden, die Umweltauswirkungen der Förderung zu minimieren und sich dem International Cyanide Management CodeInternational Cyanide Management Code For the Gold mining industrie (englisch) zu unterwerfen.

Die Organisation veröffentlichte mehrere Schriften zu diesen Themen: Dezember 2008: Safeguarding workplace and community health: how goldmining companies are fighting HIV/AIDS, tuberculosis and malariaHow Gold producers are fighting disease - full report, (PDF, englisch) September 2009: The golden building block: gold mining and the transformation of developing economies 2010: The economic contribution of large-scale gold mining in Peru

Der Verwendung von Erlösen aus der Goldförderung zur Finanzierung von Bürgerkrieg und Gewalt soll durch sogenanntes konfliktfreies Gold () begegnet werden. Neues Gold aus Konflikt- oder Hochrisikogebieten soll vom Bergwerk bis zum Ende des Raffinerieprozesses lückenlos zertifiziert und dokumentiert werden. Damit soll nachvollziehbar gemacht werden, unter welchen Bedingungen das Gold abgebaut wurde.WGC Launches Conflict Gold Initiative (englisch)

Weblinks Offizielle Website

Einzelnachweise

Kategorie:Goldbergbau Kategorie:Wirtschaftsverband Kategorie:Internationale Organisation (London) Kategorie:Interessenverband Kategorie:Verbandsgründung 1987