mini|Ecke August Hassack-Straße / Kranzbichlerstraße Die Bauvereinshäuser sind eine denkmalgeschützte () Gebäudegruppe aus Wohnhäusern in St. Pölten. Sie befindet sich an der August Hassack-Straße 16–22, der Kranzbichlerstraße 61–69 sowie an der Leobersdorfer Bahnstraße 11. Der gesamte Wohnblock befindet sich im Besitz der Stadt St. Pölten.Leobersdorfer Bahnstraße 11 auf der Seite der Immobilien St. PöltenAugust Hassack-Straße 16-22 auf der Seite der Immobilien St. PöltenKranzbichlerstraße 67 auf der Seite der Immobilien St. Pölten Beschreibung Die Gebäudegruppe wurde für Arbeiter der 1903 in St. Pölten neu entstandenen Voithfabrik errichtet, Bauherr war jedoch der „Verein zur Erbauung billiger Wohnungen“, den Hermann Ofner 1903 zur Errichtung von Arbeiterwohnungen (unter anderem auch für die Erste österreichische Glanzstoff-Fabriken AG) gründete.Rudolf Büttner, 1972: St. Pölten als Standort industrieller und großgewerblicher Produktion seit 1850, Kapitel St. Pöltens Gründerzeit – Eisen- und Metallbearbeitung, S. 33–35 Die Gebäude entstanden 1907 bis 1911 nach Plänen des Architekten Rudolf Wondracek, nachdem der Komplex fertiggestellt war, wurde er von der Voith übernommen.

Die Anlage besteht aus dreigeschoßigen Gebäuden, die zu einem offen vierflügeligen Komplex zusammengebaut sind, ursprünglich hätte der Komplex geschlossen ausgeführt werden sollen. Die Fassade zeigt neben Jugendstilmotiven auch historistische Elemente und wird zur Kranzbichlerstraße durch flache, zweiachsige Risalite mit Flachbogengiebeln gegliedert. Die Eckhäuser werden durch einachsige Risalite mit Pyramidendach verziert.

Literatur Thomas Karl u. a.: Die Kunstdenkmäler der Stadt St. Pölten und ihrer eingemeindeten Ortschaften. Berger, Horn 1999, ISBN 3-85028-310-0 (Österreichische Kunsttopographie 54). Abschnitt Kranzbichlerstraße 59–69, S. 364 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs – Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 3-85028-364-X. Abschnitt Kranzbichlerstraße 59–69, S. 2015

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