Georg Espitalier (* 1. Februar 1926 in Bremen; † 1. Februar 2010 ebenda) war ein deutscher Komponist und Akkordeonist.

Biografie Espitalier studierte an der Musikhochschule Trossingen bei Hugo Herrmann und Ernst Lothar von Knorr und war Lehrer an der Bremer Musikschule und an der Hochschule für Künste Bremen. Er machte Musikproduktionen eigener Werke (in meist folkloristischem Stil) bei allen westdeutschen Rundfunkanstalten und ist vor allem durch seine folkloristischen Kompositionen und Bearbeitungen für Akkordeon (und andere Instrumente) bekannt geworden. Espitalier erhielt 1971 den Schnoor-Preis von Bremen. Zuletzt lebte er als freischaffender Komponist und Akkordeonist in Bremen.

Werke (Auswahl) 18 Motive aus europäischen Landschaften (1983) – für Bass-Xylophon, Metallophon, Holzblockrommel, Akkordeon, Cornamuse, Trommeln. UA: 1983 in Bremen ESPITALIER 33 + 1 (1992) – 34 Einzeltitel für Bass-Xylophon, Metallophon, Holzblocktrommel, Akkordeon, Cornamuse, Trommeln. Werke für Akkordeon Folklore-Fibel für Freebass-Akkordeon. 14 Studien mit Melodien aus sechs Ländern, Eres: Lilienthal/Bremen 1988. Hora Kolo Ora (Sieben Stücke für Akkordeon) Musette & Tango (für 2 Akkordeons) Folklore aus Russland (Sieben Akkordeon-Duette) Russland-Melodien (Folkloristische Skizzen) Sieben Präludien und sieben Fugen für Freebass- oder Standard-Akkordeon. Geschrieben nach Vorlagen aus dem Orgelzyklus 'Ariadne Musica' von Johann Kaspar Ferdinand Fischer 1660-1745, Eres: Lilienthal/Bremen 1989.

Hörspiele 1952: Hans Sachs: De Kramerskörw (Akkordeon-Improvisation) – Regie: Heinz Kottkamp 1954: Tami Oelfken: Anker op!. Ein gemütliches Hörspiel (Akkordeon) – Bearbeitung und Regie: Walter A. Kreye 1955: Paul Schurek: Kasper kommt na Huus. Ein Spiel an einem 9. Mai (Mitwirkender) – Bearbeitung und Regie: Eberhard Freudenberg 1955: Rudolf Kinau: Fief duppelte Släg (Akkordeon) – Regie: Erich Keddy 1956: Alma Rogge: Twee Kisten Rum (Komposition) – Regie: Bernd Wiegmann 1957: Gorch Fock: Hein Godenwind, de Admiral von Moskitonien. Eine deftige Hamburger Geschichte (Komposition) – Regie: Wolfgang Harprecht 1957: Rudolf Kinau: Vörut is dat Licht (Komposition) – Regie: Wolfgang Harprecht 1957: Heinrich Deiters: Gold ut'n Steenacker (Komposition) – Regie: Bernd Wiegmann 1959: Rudolf Kinau: Slüsenkreepers. Ein Spiel um große und kleine Fahrt (Komposition) – Regie: Rudolf Sang 1979: Isaac B. Singer: Der erste Schlemihl (Akkordeon) – Komposition und Regie: Charlotte Niemann 1979: Isaac B. Singer: Zlateh die Geiß (Akkordeon) – Bearbeitung, Komposition und Regie: Charlotte Niemann 1981: Jan Fuchs: Wie aus dem Häschen Nuff ein richtiger Kerl wurde (Komposition) – Regie: Jan Fuchs 1986: Johannes Diekhoff: Lina Krull (Akkordeon) – Regie: Hans-Jürgen Ott 1992: Janwillem van de Wetering: Stachel-Charlie (6 Teile) (Akkordeon) – Bearbeitung, Komposition und Regie: Charlotte Niemann

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Espitalier im Komponistenlexikon

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