Hüseyin Ekici (* 1990 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler zaza-kurdischer Abstammung. Er wurde insbesondere durch seine Rolle des Orkan Kurtoğlu in der ARD-Serie Lindenstraße bekannt.
Leben Ekici wuchs im Berliner Bezirk Neukölln auf.
Auf der Bühne erregte Ekici 2009 in der Rolle des Rashid A. in der Inszenierung Arabboy – Das kurze Leben des Rashid A. im Berliner Theater Heimathafen Neukölln erstmals Aufmerksamkeit."Mein Traum: Türkei - und am Ende Hollywood" Interview mit taz.de vom 3. Oktober 2010, abgerufen am 27. September 2014
Er spielt seitdem regelmäßig in verschiedenen Fernsehserien Gastrollen, zum Teil Episodenhauptrollen. Ekici verkörpert dabei häufig kriminelle, gewaltbereite Männer. Die Rolle des Orkan Kurtoğlu, die er von 2010 bis 2012 in der ARD-Fernsehserie Lindenstraße spielte, hatte dagegen auch humorvolle und sympathische Züge.
Ekici ist außerdem Sprecher in diversen Hörspielen, wie zuletzt im RBB-Hörspiel Sandräuber (2016).
Filmografie (Auswahl) 2006: Abschnitt 40 2006: Schloss Einstein 2007: BZAL – Fit für die Liebe?! 2008: Ausgestoßen – Schwanger 2008: Boarder Crossing 2008: Aargh – Der Film 2008: Die kleine Benimmschule 3 2009: KDD – Kriminaldauerdienst 2009: Karabash – Der Film 2009: Zeiten ändern dich 2009: Empathie – Der Film 2010: Danni Lowinski 2010: Ein Akt der Menschlichkeit 2010–2012: Lindenstraße 2011: Der Kriminalist – Zwischen den Fronten 2011: Liebeskuss am Bosporus 2012: Blessings Enkel 2012: Einmal Hans mit scharfer Soße 2012: Mantrailer 2013: Ruth – Auf das Leben! 2014: Toilet Stories 2014: Toleranz – Der Film 2014: SOKO 5113 2014: Die Kinder meiner Tochter 2015: Der Kriminalist 2015: Handwerker und andere Katastrophen 2016: Alpa Gun - Schmerz 2017: Peng - Die Pistole 2017: Another Day in Paradise 2018: Herr und Frau Bulle 2024–2025: Dr. Nice: Gebrochene Herzen, Herzflattern, Weiche Knie, Nacht der Wünsche 2025: Eine fast perfekte Bescherung
Theater 2009: Arabboy – Das kurze Leben des Rashid A.; Heimathafen Neukölln, Berlin 2010: Ayla – Ali’s Tochter; Atze Musiktheater, Berlin, zitiert nach Berliner Zeitung vom 18. Dezember 2009; abgerufen am 27. September 2014
Auszeichnungen 2010: Nominiert für den IKARUS-Theaterpreis mit Ayla – Ali’s Tochter 2012: Eintrag ins Bezirksbuch von Berlin-Neukölln als Vorzeige Neuköllner 2016: Ausgezeichnet mit dem Theaterpreis des Bundes für Arabboy - Das kurze Leben des Rashid A.
Hörspiele (Auswahl) 2016: Jutta Schnirch: Sandräuber – Regie: Tim Staffel (RBB) 2015: Bettina Janischowski: Levins Abschied – Regie: Tim Staffel (WDR) 2013: Elisabeth Herrmann/Sven Stricker: Radio Tatort 68: Ans Wasser! – Regie: Sven Stricker (ARD) 2012: Judith Stadlin/Michael van Orsouw: Buus Halt Waterloo – Regie: Regine Ahrem/Judith Stadlin (RBB) 2011: Judith Stadlin/Britta Steffenhagen: Wege sein – Regie: Judith Stadlin (SWR) 2011: Judith Stadlin/Sabine Stein: Watchdog – Regie: Judith Stadlin (NDR) 2009: Robert Steudtner/Leonhard Koppelmann: Yola Koyulma – Der Aufbruch – Regie: Robert Steudtner (WDR) 2009: Regine Ahrem: Das blaue, blaue Meer – Regie: Regine Ahrem (RBB)
Einzelnachweise
Weblinks
„Wir Migranten sind nicht alle blöd oder kriminell“, Berliner Morgenpost vom 15. September 2010, abgerufen am 27. September 2014 Porträt Vom Kiez vor die Kamera, teleschau Mediendienst vom 12. Januar 2012
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