Zum Kulturdenkmal des Jahres in Deutschland wird jährlich ein Kulturlandschaftselement von besonderer kultureller und kulturgeschichtlicher Bedeutung ernannt.
Die Aktion wird seit 2004 vom Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) durchgeführt und soll auf die Vielfalt des kulturellen Erbes hinweisen sowie auf gefährdete Elemente der Kulturlandschaft aufmerksam machen. Ab 2025 wird der Begriff „Kulturerbe des Jahres“ verwendet.
Titelträger Folgende Kulturlandschaftselemente wurden bisher zum Kulturdenkmal des Jahres ausgerufen: 2004: Brunnen 2005: Die Dorfkirche 2006: Historische Bahnhöfe 2007: Brücken und Brückenheilige 2008: Historische Wirtshäuser 2009: Richt- und Gerichtsstätten Die archäologische Untersuchung ehemaliger Richtstätten hat sich als Richtstättenarchäologie in den vergangenen Jahrzehnten als eigene Forschungsrichtung etabliert. In Deutschland haben sich Überreste vergangener Strafjustiz in Gestalt ehemaliger Richtplätze im Gelände als Galgenberge, Säulen von Galgen oder Enthauptungsstätten – sogenannten „Rabensteinen“ – erhalten. 2010: Historische Schulgebäude 2011: Historische Wasserbauten 2012: Historische Wege 2013: Historische Amts- und Rathäuser 2015: Historische Friedhöfe 2017: Historische Gedenkorte 2018: Historische Keller 2019: Historische Nutzgärten 2020: Historische Orte der Heilung und Gesundheit 2021: Historische Orte der Gemeinschaft 2022: Historische Mühlen und Hämmer 2023: Kulturlandschaft Wald 2024: Zeichen von Krieg und Frieden 2025: Landschaft und Energie 2026: Klosterlandschaften
Weblink https://bhu.de/de/aktivitaeten/kampagnen/kulturerbe-des-jahres/ Kulturerbe des Jahres, Homepage des Bunds Heimat und Umwelt in Deutschland
Einzelnachweise
!Kulturdenkmal Des Jahres Kategorie:Gedenkjahr