Hoholau ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Aileu (Gemeinde Aileu).
Geographie
mini|links|Kapelle Nossa Senhora do Rosario in Hoholau
Der Suco Hoholau liegt im Westen des Verwaltungsamts Aileu. Südöstlich liegt der Suco Liurai, nordöstlich der Suco Hurai-Raco und nördlich der Suco Seloi Craic. Im Westen grenzt Hoholau an die Gemeinde Ermera mit ihren Sucos Eraulo (Verwaltungsamt Letefoho) und Lauala (Verwaltungsamt Ermera). Durch den Norden fließt der Fluss Olomasi, etwas südlicher entspringt der Manomau. Beide Flüsse münden in den westlichen Grenzfluss, dem Gleno. Die Flüsse gehören zum System des Lóis.Direcção-Geral de Estatística: . Hoholau hat eine Fläche von 27,10 km².
Der Suco teilt sich in die fünf Aldeias Aslimhati, Hatulai, Manubata, Mau-Uluria (Mauloria, Maururia) und Saharai. (portugiesisch; PDF; 323 kB)
Nur kleinere Straßen führen nach Hoholau. Eine kommt aus dem Suco Hurai-Raco, durchquert den Ort Acolimamate und endet im Dorf Ouelae. Südlich davon befindet sich das Dorf Fisunia, zu dem, und einer weiteren Siedlung, eine Abzweigung führt. Die zweite Straße durchquert Hoholau von Nord nach Süd, führt im Norden durch das Dorf Asumhati, kreuzt die erste Straße in Acolimamate, wo sich der Sitz des Sucos befindet, passiert den Ort Mau-Uluria und im Süden das Dorf Hatulai. In Ouelae und in Hatulai gibt es jeweils eine Grundschule.
In Hoholau befindet sich, neben dem in Raimanso, eines der wichtigsten traditionellen Heiligtümer des Verwaltungsamtes Aileu.
Einwohner 2025 lebten im Suco 2.224 Einwohner (Zensus 2022: 1.593),Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022. davon waren 1.177 Männer und 1.047 Frauen. Im Suco gibt es 490 Haushalte. Über 91 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. Über 8 % sprechen Tetum Prasa.Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Hoholau (tetum; PDF; 8,3 MB)
Geschichte
1977, während des Krieges gegen die indonesischen Invasoren befahl das Zentralkomitee der FRETILIN, dass die Bevölkerung von Hoholau nach Lequidoe umsiedeln sollten. 500 Einwohner gingen, nur eine kleine Anzahl blieb da. Ein FRETILIN-Angehöriger erschoss einige Menschen, die sich weigerten umzusiedeln. Sie wurden von der indonesischen Armee angegriffen, drei Menschen starben. In Lequidoe starben etwa 300 Menschen. (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
Anfang September 1999 zerstörten während der Operation Donner Mitglieder der AHI-Miliz (Aku Hidup dengan Integrasi/Indonesia) systematisch mehrere Sucos in Aileu, so auch Hoholau am 9. September. Häuser wurden niedergebrannt und das Nutzvieh getötet.
Politik Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Duarte Soares zum Chefe de Suco gewählt und 2009 in seinem Amt bestätigt. Die Wahlen 2016 gewann Orlando Maia und 2023 Minario da Silva.Portal Municipal Aileu: Posto Administrativo Aileu, abgerufen am 1. März 2025.
Persönlichkeiten José Pacheco Soares (* 1970), Politiker
Weblinks
Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Hoholau (tetum; PDF; 8,3 MB) Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Hoholau (tetum; PDF) Seeds of Life: Suco information sheets Aileu Vila (tetum)
Einzelnachweise
Kategorie:Suco in Aileu (Gemeinde) Kategorie:Aileu (Verwaltungsamt)