mini|Vidovszky László (2002) (* 25. Februar 1944 in , Komitat , Königreich Ungarn) ist ein ungarischer Komponist Neuer Musik.
Leben begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. 1959 nahm er das Studium der Komposition auf, zunächst am Szegediner Konservatorium bei , von 1962 bis 1967 dann an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei Ferenc Farkas. Gefördert durch ein halbjähriges UNESCO-Stipendium setzte er seine Studien 1970 in Paris fort und besuchte die Kompositionsklassen von am Pariser Konservatorium und Kurse der des Französischen Rundfunks.
Ermutigt durch den ungarischen Dirigenten und Musiktheoretiker gründete 1970 zusammen mit , , and das („Studio für Neue Musik“) in Budapest, einen bald international renommierten Arbeitskreis für Komponisten und ausführende Musiker.
ist seit 1972 ununterbrochen in der Lehre aktiv, zunächst am Lehrer-Kolleg der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest, ab 1984 dann an der Universität . Seit 1999 ist er zudem Dekan der neu gegründeten Fakultät der Bildenden und Darstellenden Künste an der Franz-Liszt-Musikakademie.
Werke (Auswahl) Die Musik von ist großenteils bei der Editio Musica Budapest Musikverlag: Editio Musica Budapest (abgerufen am 10. November 2011) verlegt. Musikeinspielungen wurden insbesondere vom Informationen über Künstler und Werk: (abgerufen am 18. Oktober 2011) (Label Einspielungen: , (auch im verlustlosen Flac-Format) (abgerufen am 10. November 2011)) und Hungaroton Einspielungen: , Download-Store von Hungaroton (abgerufen am 10. November 2011) veröffentlicht.
(„Autokonzert“, audiovisuelles Werk, für zwei Spieler und aufgehängte Instrumente, 1972) („Schroeders Tod“, für präpariertes Klavier und 2–3 Assistenten, 1974–75) („Klang–Farbe–Raum“, für 127 bemalte Flöten (zusammen mit ), 1980) („Narziss und Echo“, Oper in einem Akt nach der Tragödie von , für vier Solisten, Frauenchor und Kammerensemble, 1980–81) („Romantische Lesungen“, für Orchester, 1983) („Zwölf Duos“, für Violine und Viola, 1987–89) (Musik für den ungarischen Pavilion der Weltausstellung in Sevilla 1992) („Film“, 1993) (für einen Spieler und computergesteuerte Soundmodule, 1997) Zwölf Streichquartette (2000) („Etüden für MIDI-Piano I–IV. Broschüre“, 1990–2003) (für Viola und Kammerensemble, 2005) („Duett“, für Violine und Violoncello, 2003–2007) (für Streichsextett, 2007) (für Klavier und Streichquartett, 2011)
Filmmusik (Auswahl) Zwischen 1973 und 1989 schrieb die Musik für mehrere Filme. Narziss und Psyche von (1980) Nachtlied des Hundes von (1983) Mein 20. Jahrhundert von (1989)
Auszeichnungen 1983 Erkel-Preis 1992 Bartók-Pásztory-Preis 1996 Verdienter Künstler der Republik Ungarn 2001 -Stiftung 2004 Ritterkreuz-Verdienstorden der Republik Ungarn 2010 Kossuth-Preis
Literatur
Nachweise aus dem Web Curriculum Vitae von auf der Website des (abgerufen am 18. Oktober 2011) Kurzbiografie von auf der Website des Kunstfestes Weimar (abgerufen am 18. Oktober 2011) Editio Musica Budapest (Musikverlag mit Werken von , abgerufen am 10. November 2011) Eintrag über im Klangforum Wien (abgerufen am 10. November 2011)
Weblinks
Quellen, über die Werke von zugänglich sind:
Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert) Kategorie:Komponist klassischer Musik (21. Jahrhundert) Kategorie:Filmkomponist Kategorie:Komponist (Ungarn) Kategorie:Hochschullehrer (Franz-Liszt-Musikakademie Budapest) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Pécs) Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Ungarn (Ritter) Kategorie:Kossuth-Preisträger Kategorie:Ungar Kategorie:Geboren 1944 Kategorie:Mann