mini|Call Waiting Mark Jenkins (* 1970 in Alexandria, Virginia) ist ein US-amerikanischer Street-Art-Künstler. Seine bekanntesten Werke sind Installationen im Straßenraum, die er aus Klebeband fertigt. Er lebt in Washington, D.C.

Werke mini|Meterpop

Jenkins’ erstes Kunstwerk dieser Art war eine Reihe von Abdrücken seines Körpers aus Klarsichtband, die er in den Straßen von Rio de Janeiro installierte (2003). Beim Storker-Projekt 2005 mit Sandra Fernandez platzierte er eine Reihe von „Babys“ aus Klebeband in verschiedenen Städten.Mark Jenkins: Storker Project 2006 begann Jenkins, die Skulpturen so einzukleiden, dass aus ihnen hyperrealistische Körper wurden (Embed Series). Im Jahr 2007 wurde der Künstler von Banksy persönlich dazu eingeladen, sich an seinem Projekt Santa’s Ghetto in Bethlehem zu beteiligen.

Gemeinsam mit Greenpeace arbeitete er 2008 an der Straßeninstallation Plight of the Polar Bears./homelessness-among-polar-bears. Greenpeace.org (Video 2007)

In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Positive-Propaganda e. V. realisierte Mark Jenkins 2013 in München eine Arbeit mit dem Titel Tic-Tac-Toe, in welcher eine seiner Skulpturen in Form eines Graffiti-Künstlers eine Fassade im Münchner Westend bemalte.Mark Jenkins x Positive-PropagandaInterview mit Mark Jenkins. Radio LORA München, 2013.

Jenkins’ Straßenkunst nutzt die Straße als Bühne, auf der Passanten zu Akteuren werden. Viele seiner Installationen haben Sicherheitskräfte auf den Plan gerufen, die er ebenfalls als Mitspieler betrachtet.

mini|Glazed Paradise Jenkins bezeichnet sein Gesamtwerk als „Glasiertes Paradies“; seine gleichnamige Website glazedparadise.com zeigt digitale Collagen seiner Straßenfiguren in surrealen Umgebungen.

Ausstellungen (Auswahl) 2008: fresh air smells funny, Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück.André Lindhorst, Rik Reinking: Fresh Air Smells Funny: an exhibition with selected urban artists. 1. Auflage. Kehrer Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 3-939583-94-4 (Ausstellungskatalog). 2008: Call it what you like! Collection Rik Reinking, KunstCentret Silkeborg Bad, Dänemark.Sven Nommensen, Iben From: Call it what you like!: Collection Rik Reinking. 1. Auflage. KunstCentret Silkeborg Bad, Dänemark 2008, ISBN 87-91252-23-7 (Ausstellungskatalog). 2009: Urban-Art – Werke aus der Sammlung Reinking, Weserburg Museum für moderne Kunst, Bremen.Ingo Clauß, Stephen Riolo, Sotirios Bahtsetzis: Urban Art: Werke aus der Sammlung Reinking. 1. Auflage. Hatje Cantz, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7757-2503-3. 2011: Street Art – meanwhile in deepest east anglia, thunderbirds were go…, Von der Heydt-Museum, Kunsthalle Barmen, Wuppertal. 2012: Holding Cell, Ruttkowski;68, Köln. 2014: Terrible Horrible, Ruttkowski;68, Köln. 2014: 50 Years of Hell, Positive-Propaganda e. V., München.

Literatur The Urban Theater (Die Gestalten Verlag) Glazed Paradise (ROJO) Outcasts (Lazarides Gallery) Sven Nommensen, Iben From: Call it what you like!: Collection Rik Reinking. 1. Auflage. KunstCentret Silkeborg Bad, Dänemark 2008, ISBN 87-91252-23-7 (Ausstellungskatalog). André Lindhorst, Rik Reinking: Fresh Air Smells Funny: an exhibition with selected urban artists. 1. Auflage. Kehrer Verlag Heidelberg 2009, ISBN 3-939583-94-4 (Ausstellungskatalog). Ingo Clauß, Stephen Riolo, Sotirios Bahtsetzis: Urban Art: Werke aus der Sammlung Reinking. 1. Auflage. Hatje Cantz, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7757-2503-3 (Ausstellungskatalog).

Weblinks

Jenkins’ offizielle Website tapesculpture.org Jenkins tape-casting tutorial Washington Post (Feature 2006)

Einzelnachweise

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