miniatur|hochkant|Carl Friedrich Graf von Bassewitz. miniatur|hochkant|Herrenhaus von Prebberede, Mecklenburg. Carl Friedrich Graf von Bassewitz (* 19. März 1720 in Prebberede; † 14. Mai 1783 in Schwerin) war Präsident des Geheimen Rates von Mecklenburg-Schwerin.Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern, Dittmarsche Sammlung, Registereintrag (Personen, Körperschaften). Stand Schwerin 2022.

Leben Er entstammte der alten mecklenburgischen Familie von Bassewitz und besaß die Güter Prebberede, Jahmen, Grieve, Wozeten, Wardow.Adolph von Bassewitz: Aus dem Leben des Reichsgrafen Henning Friedrich von Bassewitz mit einigen Nachrichten über die Familie Bassewitz der wendischen Linie. o. O., 1859. 240 S. Seine Eltern waren Henning Friedrich Graf von Bassewitz und Anna Maria, geb. von Clausenheim. Er war verheiratet mit Marie Elisabeth von Lützow, verwitwete von Dorne, und Vater des späteren Mecklenburg-Schwerinschen Geheimerratspräsidenten Bernhard Friedrich Graf von Bassewitz. Sein Bruder war der Lübecker Domdechant Joachim Otto Adolph Graf von Bassewitz.

Er wurde Jurist und erhielt 1741 zunächst eine Stelle als Justizrat in Schwerin. In dieser Funktion war er an der Erarbeitung des mecklenburgischen Landesgrundgesetzlichen Erbvergleichs von 1755 beteiligt. Zum Geheimen Rat befördert, übernahm er nach dem Tod des letzten Kanzlers Johann von Klein und der Entlassung des Vize-Kanzlers von Ditmar 1757 die Staatsgeschäfte. 1771 wurde er dann Erster Minister und Mecklenburg-Schwerinscher Geheimratspräsident, was er bis zu seinem Tod blieb.Karl Christoph Albert Heinrich von Kamptz: Beyträge zum Mecklenburgischen Staats- und Privat-Recht. Band 4. Neustrelitz / Leipzig 1801, S. 167. Zwischen 1763 und seiner Resignation 1781 war er Mitglied des Land- und Hofgerichtes.Friedrich Johann Christoph Cleemann: Chronik und Urkunden der Mecklenburg-Schwerinschen Vorderstadt Parchim. Parchim 1825, S. 426. Seine Person bzw. seine Amtsführung wird als „friedlicher“ als die seines Vaters, seine Politik als „österreichfreundlich“ beschrieben.Carl Eduard Vehse: Geschichte der kleinen deutschen Höfe. Hamburg 1856, S. 104.

Er war Ritter des russischen Alexander Newski Ordens und Domherr in Hamburg. Vgl. Gottlieb Friedrich Krebel: M. Gottlieb Schumanns Genealogisches Hand-Buch. Johann Friedrich Gleditschens Handlung, Leipzig 1760, S. 131–133. Das Gutshaus in Prebberede wurde zwischen 1772 und 1778Georg Dehio-Nachfolge/Dehio-Vereinigung e.V.: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg-Vorpommern. Deutscher Kunstverlag, München 1960, S. 415. in seinem Auftrag erbaut.

Einzelnachweise

Kategorie:Politiker (18. Jahrhundert) Kategorie:Minister (deutsche Geschichte) Kategorie:Domherr (Hamburg) Kategorie:Domherr (18. Jahrhundert) Kategorie:Ministerpräsident (Mecklenburg bis 1945) Kategorie:Prebberede Kategorie:Träger des Alexander-Newski-Ordens (Russisches Kaiserreich) Carl Friedrich Carl Friedrich Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1720 Kategorie:Gestorben 1783 Kategorie:Mann