Manuel Löwensberg (* 11. Mai 1975 in Zürich) ist ein Schweizer Schauspieler.

Leben Manuel Löwensberg ist in Zürich aufgewachsen. Er hat 2001 die Berner Hochschule für Musik und Theater abgeschlossen und war danach während drei Jahren am Stadttheater St. Gallen engagiert. Seither ist er freischaffend als Film- und Theaterschauspieler in der Schweiz, Österreich und Deutschland tätig. Besondere Bekanntheit erlangte er 2010 in der Titelrolle des Kinofilms Hugo Koblet über das Leben der Schweizer Radrenn-Legende Hugo Koblet, welcher von der Kritik sehr gut aufgenommen wurde.

Privat machte Manuel Löwensberg Schlagzeilen in der Schweiz mit seiner Aussage, er habe erst mit zwölf Jahren erfahren, dass er der Sohn des Schweizer Politikers Moritz Leuenberger ist. Bis dahin hatte er den damaligen Lebensgefährten seiner Mutter für seinen Vater gehalten. 2003 heirateten Leuenberger und die Mutter von Löwensberg, die Architektin Gret Loewensberg.

Filmographie 2000: Studers erster Fall 2002: Füür oder Flamme 2003: Strähl 2008: Tag am Meer 2009: Hugo Koblet (Hugo Koblet – Pédaleur de charme) 2013: Verliebte Feinde 2018: Der Büezer 2019: Tatort: Der Elefant im Raum

Fernsehserien 2002–2006: Lüthi und Blanc 2004: Im Namen des Gesetzes (Gastauftritt) 2008: Tag und Nacht (Gastauftritt) 2014: Der Bestatter (Gastauftritt) 2022: Die Beschatter (Gastauftritt)

Bühne (Auswahl) 2002: Der Besuch der alten Dame. Regie: Werner Gerber, Theater St. Gallen 2002: Die Csardasfürstin. Regie: Josef Ernst Köpplinger, Theater St. Gallen 2002: Toter Pullover. Regie: Gian Manuel Rau, Theater St. Gallen 2002: Dantons Tod. Regie: Peter Schweiger, Theater St. Gallen 2003: Momo. Regie: Franziska Schütz, Theater St. Gallen 2003: Struwwelpeter, eine Junk-Oper. Regie: Anja Horst, Theater St. Gallen 2003: Weit edler als Gedanken... Regie: Peter Schweiger, Theater St. Gallen 2003: Cyrano. Regie: Christian Kuchenbuch, Theater St. Gallen 2004: Kindergeschichten. Regie: Peter Schweiger, Theater St. Gallen 2004: Leonce und Lena. Regie: Gian Manuel Rau, Theater St. Gallen 2004: Der gute Mensch von Sezuan. Regie: Stefan Nolte, Theater St. Gallen 2004: Die Nibelungen. Regie: Peter Schweiger, Theater St. Gallen 2005: Die Maurer. Regie: Andrea Zogg, Klibühni Chur 2005: Hotel Mimosa. Regie: Karin Boyd, Komödie am Max, München 2006: überzwischengehen. Regie: Angelika Ächter, E-Werk Freiburg 2006: Salzburger Nockerln. Regie: Katja Früh, Casinotheater Winterthur 2006: Schwimmer im Treibsand. Regie: Corinne Eckenstein, Kaserne Basel 2007: Vier Tänze. Regie: Marco Luca Castelli, Klibühni Chur 2007: Fieberträume. Regie: Corinne Eckenstein, Dschungel Wien 2008: illegal. Regie: Anina LaRoche, Theater Basel 2008: Für die Deutschen. Regie: Katja Früh, Casinotheater Winterthur 2008: Mathilda. Regie: Corinne Eckenstein, Dschungel Wien 2009: Ein Winter unterm Tisch. Regie: Marco Luca Castelli, Theater Ansbach 2009: Romeo und Julia. Regie: Catharina Fillers, Schauspielhaus Salzburg 2009: Hamlet. Regie: Corinne Eckenstein, Dschungel Wien 2010: Spiegelland. Regie: Corinne Eckenstein, Dschungel Wien 2010: Endstation Sehnsucht. Regie: Marco Luca Castelli, Klibühni Chur 2011: Parzival. Regie: Laura Steinhöfel, Mozarteum Salzburg 2011: Super Theo. Regie: Katja Früh, Casinotheater Winterthur 2011: Die Wette. Regie: Corinne Eckenstein, Dschungel Wien 2012: Das Mass der Dinge. Regie: Marco Luca Castelli, Klibühni Chur

Weblinks

Website von Manuel Löwensberg

Der Bundesratssohn. In: Der Sonntag. 28. August 2010 (Interview) Porträt Manuel Löwensberg. In: Coopzeitung. 7. September 2010

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