mini|hochkant|Debra Granik (2010) Debra S. GranikDebra S. Granik auf radaris.com (englisch), abgerufen am 14. Januar 2012 (* 6. Februar 1963 in Cambridge, Massachusetts) ist eine US-amerikanische Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Kamerafrau.

Leben Debra Granik wuchs im Umland von Washington, D.C. auf. Nach ihrem Bachelorabschluss 1985 in Politikwissenschaften an der Brandeis University studierte sie Film an der Tisch School of the Arts, einer Fakultät der New York University. Während ihrer Zeit an der Brandeis prägte sich die politische Haltung Graniks darin aus, dass sie die Geschichte des Dokumentarfilms studierte und ein aktives Mitglied der feministischen Medienbewegung der frühen 1980er wurde.Ella Taylor: A Director Ever in Search of Survivors auf nytimes.com vom 30. April 2010 (englisch), abgerufen am 14. Januar 2012

Nachdem sie mit ihrem Studentenkurzfilm Snake Feed bereits größere Aufmerksamkeit und einige Auszeichnungen erhalten hatte, wurde sie für ihr Spielfilmdebüt Down to the Bone ebenfalls mit einigen Auszeichnungen und Nominierungen, darunter einer Nominierung des Gotham Award und des Independent Spirit Award, bedacht. Ihr bisher größter Erfolg war das Drama Winter’s Bone, für das sie 2011 eine Oscarnominierung für das Beste adaptierte Drehbuch erhielt.

Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes im Mai 2022 war sie eines der Jurymitglieder der Sektion Un Certain Regard.

Filmografie (Auswahl) 1997: Snake Feed 1998: 99 Threadwaxing 2003: Thunder in Guyana 2004: Down to the Bone 2010: Winter’s Bone 2014: Stray Dog 2018: Leave No Trace 2024: Conbody vs. Everybody

Auszeichnungen (Auswahl) Oscar 2011: Nominierung für das Beste adaptierte Drehbuch mit Winter’s Bone

Satellite Award 2010: Nominierung für die Beste Regie von Winter’s Bone 2010: Nominierung für das Beste adaptierte Drehbuch von Winter’s Bone

Online Film Critics Society Awards 2010: Nominierung für das Beste adaptierte Drehbuch mit Winter’s Bone

Independent Spirit Award 2005: Nominierung für den John Cassavetes Award mit Down to the Bone 2011: Nominierung für die Beste Regie von Winter’s Bone 2011: Nominierung für das Beste Drehbuch von Winter’s Bone 2019: The Bonnie Award‘Leave No Trace’ Director Debra Granik Wins $50,000 Spirit Awards Filmmaker Grant. Artikel vom 5. Januar 2019, abgerufen am 25. Januar 2019.

Sundance Film Festival 1998: Kurzfilmpreis für Snake Feed 2004: Regiepreis für Down to the Bone 2010: Großer Preis der Jury und Drehbuchpreis für Winter’s Bone

Gotham Award 2004: Nominierung als Breakthrough Director Award für Down to the Bone 2010: Auszeichnung für den Besten Film mit Winter’s Bone

Weblinks

Einzelnachweise

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