Der Ausdruck Konnotat (, mit bezeichnen) (Gegenbegriff: Denotat) bezeichnet wie der bedeutungsähnliche Ausdruck Konnotation (Gegenbegriff: Denotation) zum einen (zumeist in der Logik) den vom Sprecher/vom Wort bezeichneten BegriffsinhaltDuden, Deutsches Universalwörterbuch, ISBN 3-411-05505-7, 5. Aufl. (2003)/Konnotat und zum anderen (zumeist in der Sprachwissenschaft) die konnotative Nebenbedeutung eines sprachlichen Ausdrucks.

Die genauere Bestimmung des Ausdrucks Konnotat im Sinne von Nebenbedeutung ist diffus. Das Konnotat soll Teil des „Wortinhalts“ sein,Ulrich: Linguistische Grundbegriffe, 5. Aufl. (2002)/Konnotat wird aber als nicht rein begrifflicher Inhalt betrachtet.Ulrich: Linguistische Grundbegriffe, 5. Aufl. (2002)/Konnotat Gemeint sind jedenfalls die „emotionalen und assoziativen Nebenbedeutungen“.Gadler: Praktische Linguistik, 3. Aufl. (1998), S. 147

Das Konnotat kann stereotyp oder auch höchst individuell (idiosynkratisch) sein und von der zufälligen Erlebnisbiographie und Erfahrungswelt abhängen.Gadler: Praktische Linguistik, 3. Aufl. (1998), S. 148

Beispiele Der Ausdruck Sonne verbindet sich als Konnotat mit der Vorstellung „Urlaub“. Der Ausdruck Krebs mit plötzlich überraschend auftretend, schmerzhaft, lebensbedrohend, an Krebs verstorbener Onkel.

Siehe auch Semiotik Semantik

Einzelnachweise

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