mini|hochkant|St. Nikolaus, Wolbeck mini|Innenansicht St. Nikolaus ist eine katholische Pfarrkirche in Wolbeck, einem Stadtteil der Stadt Münster. Ihre Pfarrgemeinde gehört zum Stadtdekanat Münster des Bistums Münster.

Geschichte Der gotische Ursprungsbau wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Vorbild für die Kirche war die Minoritenkirche in Münster.

Der untere Teil des Turmes ist romanisch und wurde ebenfalls im 13. Jahrhundert errichtet. Im 17. Jahrhundert erhielt der Turm einen barocken Aufbau.

Östlich an die Kirche schließt sich eine Kapelle an. Sie wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Es handelt sich dabei um die alte Sakristei, die die Gruft der Grafen von Merveldt beherbergt.Nähere Informationen zur auf der Website der Kirchengemeinde

An der südlichen Langhauswand ist eine Grabplatte aus Sandstein für Anne Léon II. de Montmorency-Fosseux befestigt. Der französische Adelige floh vor der Französischen Revolution nach Münster und verstarb am 1. September 1799. mini|Grabplatte vom Duc de Montmorency

Orgel mini|hochkant|Orgel Die Orgel wurde 1976 von dem Orgelbauer Paul Ott (Göttingen) gebaut. Das Schleifladen-Instrument hat 30 Register auf zwei Manualen und Pedal. 9 Register wurden aus der Vorgängerorgel von Friedrich Fleiter aus dem Jahre 1894 übernommen. Im Zuge einer umfassenden Renovierung im Jahre 2006 durch den Orgelbauer S. Sauer (Höxter) wurde u. a. auch die Disposition geringfügig verändert. Im Jahr 2010 wurden drei Register ausgetauscht, 2011 wurde im Hauptwerk das Horizontalregister Clairon ergänzt. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertraktur ist elektrisch und wird über eine Setzeranlage mit 4000 freien Kombinationen gesteuert.Nähere Informationen zur auf der Website der Kirchengemeinde; vgl. auch die auf der Website des Münsterschen Orgelmagazins

I Rückpositiv C–g3 1. Gedackt 8′ 2. Prinzipal 4′ 3. Flauto dolce 4′ F 4. Schwiegel 2′ 5. Oktave 1′ 6. Sesquialtera II 7. Scharf IV 8. Dulzian 16′ 9. Cromorne 8′ S Tremulant II Hauptwerk C–g3 10. Pommer 16′ 11. Prinzipal 8′ 12. Gedackt 8′ F 13. Viola da Gamba 8′ K 14. Oktave 4′ F 15. Rohrflöte 4′ F 16. Quinte ′ F 17. Prinzipal 2′ K 18. Kornett III ′ S 19. Mixtur IV 20. Fagott 16′ 21. Trompete 8′ 22. Clairon en Chamade 4′ N Tremulant Zimbelstern Pedal C–f1 23. Subbass 16′ 24. Prinzipal 8′ 25. Gedackt 8′ F 26. Choralbaß 4′ F 27. Gemsflöte 2′ F 28. Posaune 16′ F (z. T.) 29. Baßtrompete 8′ K 30. Clarine 4′ Koppeln: I/II, I/P, II/P Anmerkungen: F = Register von Fleiter (1894) S = Register von 2006 K = Register von 2010 N = Register von 2011

Glocken St. Nikolaus besitzt insgesamt sechs Bronzeglocken. Die Johannesglocke hängt in der Turmlaterne und schlägt halbstündlich die Uhrzeit an. Die übrigen Glocken hängen im Glockenturm in der Glockenstube.

Nr.  Name  Gussjahr  Gießer  Durchmesser(mm) Nominal 1 Christkönigsglocke 1956 Feldmann & Marschel, Münster 1350 d12 Jesus-/Marienglocke 1498 Johann von Dortmund 1180 e13 Nikolausglocke 1487/1489 Reinolt von Dortmund und Hildebrand von Iserlohn 1090 f14 Salvatorglocke 1719 unbekannt 880 a15 Aveglocke 1893 Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 430 a26 Johannesglocke 1489 unbekannt

Weblinks

Website der Kirchengemeinde

Einzelnachweise

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