Elinvar ist eine Legierung aus Eisen, Nickel und Chrom, welche unter anderem in Taschen- und Armbanduhren für die Unruh verwendet wird.
Elinvar wurde mit der Zusammensetzung (nach Masse) von 59 % Eisen, 36 % Nickel und 5 % Chrom 1919Helmut Kahlert, Richard Mühe, Gisbert L. Brunner: Armbanduhren: 100 Jahre Entwicklungsgeschichte. Callwey, München 1983; 5. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-7667-1241-1, S. 37 f. von Charles Édouard Guillaume als Nachfolger für Invar entwickelt.Charles Édouard Guillaume. In: Encyclopædia Britannica. Abgerufen am 10. Januar 2012 Der Name setzt sich aus den französischen Begriffen und zusammen.
Heute ist Elinvar ein Sammelbegriff für Nickel-Stahl-Legierungen, deren „thermoelastischer Koeffizient" innerhalb der Temperaturen, denen Uhren ausgesetzt sind (−10 bis +30 °C), praktisch gleich Null ist“.G. A. Berner: Illustriertes Fachlexikon der Uhrmacherei. Abgerufen am 10. Januar 2012
Die Elinvar-Legierungen können nach ihrer Zusammensetzung und Magnetisierbarkeit in ferromagnetische (Eisen- oder Kobalt-basierte), antiferromagnetische (Mangan- oder Chrom-basierte), amagnetische (Niob- oder Palladium-basierte) und amorphe Elinvar-Legierungen eingeteilt werden.. In: Springer Materials. The Landolt-Börnstein Database. Abgerufen am 10. Januar 2012
Einzelnachweise
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