miniatur|300px|Karte der Nampō-shotō Nampō-shotō (jap. , dt. „südliche Inseln“) ist eine Bezeichnung für mehrere pazifische Inseln bzw. Inselgruppen, die südlich der japanischen Hauptinseln liegen. Die Inseln werden von der Tokioter Präfekturverwaltung verwaltet.
Das Nampō-shotō oyobi sonota no shotō ni kan suru Nihon-koku to Amerika gasshūkoku to no aida no kyōtei (, dt. „Übereinkommen zwischen dem Staat Japan und den Vereinigten Staaten von Amerika über die Südlichen Inseln und andere Inseln“), kurz: Beikoku to no Ogasawara henkan kyōtei (, dt. „Ogasawara-Rückgabeübereinkommen mit den Vereinigten Staaten“), von 1968 und das Nampō renraku jimukyoku setchi hō (, dt. „Gesetz zur Gründung von südlichen Verbindungsbüros [zur US-Regierung]“) von 1952 verwenden den Begriff Nampō-shotō für die nördlichen Ogasawara-Inseln, d. h. Ogasawara-guntō, Nishinoshima und Kazan-rettō, während die südlichen beiden abgelegenen Ogasawara-Inseln Minami-Torishima und Okinotorishima davon ausgeschlossen sind., §1 Abs. 2, Volltext, §1,
Die Hydro- und Ozeanografische Abteilung der japanischen Küstenwache und das Nationale Landesvermessungsamt (engl. Geospatial Information Authority of Japan) bezeichnen mit Nampō-shotō die Izu- und alle Ogasawara-Inseln. Die Ausdehnung beträgt hierbei 1200 km von der Izu-Halbinsel in der Bucht von Tokio bis zum südlichst gelegenen Punkt Japans, Okinotorishima.
Siehe auch Nansei-Inseln
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Präfektur Tokio)