mini|Das Logo des 99Fire-Films-Award Der 99Fire-Films-Award (Eigenschreibweise 99FIRE-FILMS AWARD) ist ein Kurzfilm-Wettbewerb, der seit 2009 in Berlin stattfindet. Die Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz müssen in 99 Stunden einen 99-sekündigen Kurzfilm zu einem vorgegebenen Thema produzieren. Eine Jury aus Produzenten, Regisseuren, Schauspielern und Filmschaffenden kürt die Sieger in den 3 Kategorien Bester Film, Beste Kamera und Beste Idee. Darüber hinaus gibt es einen Publikumspreis. Das Preisgeld für den besten Film beträgt EUR 9.999, in den beiden anderen von der Jury bewerteten Kategorien jeweils EUR 999. Die Preisträger werden alljährlich im Rahmen einer Gala im Berliner Admiralspalast ausgezeichnet. Die besten 99 Teilnehmer sind seit 2015 berechtigt am 99Talent-Campus teilzunehmen und sich für das Förder- und Produktionsprogramm des Campus99 zu bewerben. In den ersten 7 Jahren haben mehr als 10.000 Teilnehmer an dem Wettbewerb teilgenommen. Im Jahr 2015 waren 3.421 Teilnehmer registriert. Anders als bei Filmfestivals üblich treten die Einsender die Rechte an einer kommerziellen Verwertung ihrer Filme an den Veranstalter oder von ihm gewählte Dritte ab.99Fire-Films-Award: , abgerufen am 22. Februar 2012.
Themen 2009: Feuerverzinktchriskerstan.de
2010: Gute Feuerverzinkung, böser Rostbankkaufmann.com
2011: Alles Gute beginnt mit einem guten Kaffee
2012: Put a Smile on your face
2013: Wir machen’s einfach!bild.de
2014: Die bewegendste Geschichte schreibt das Leben
2015: Was ich schon immer tun wollte
2016: Hauptsache ihr habt Spaßbild.de
2017: Da gibt’s doch was ..., abgerufen am 11. Mai 2024.
2018: Ich liebe es99fire-films.de
2019: Create your own path, abgerufen am 11. Mai 2024.
2025: The Power of Kindness
Preisträger Preisträger 2009 Bester Film: Sebastian Runschke, Markus Matschke, Sven Falge – Schlafstörung Beste Kamera: Sofia Bavas – Zinkowski Beste Idee: Bernhard Mayr – Die Ampel
Preisträger 2010 Bester Film: Sofia Bavas – Zinkowski gegen den Rost der Welt Beste Kamera: Dennis Hemstedt – Oxidermitis Beste Idee: Dennis Paulus und John von Ascheraden – NRPD
Preisträger 2011 Bester Film: Peter Schöllhorn – Ding Dong Beste Kamera: Christopher Schlierf – Puls der Zeit Beste Idee: Moritz Schreiner – Jedes Böhnchen
Preisträger 2012 Bester Film: Anna Ewelina – Würde Beste Kamera: Mark Feuerstarke – Turbo 500 Beste Idee: Janne Strittmatter – Das letzte Lächeln
Preisträger 2013 Bester Film: Manuel Eckert – Wenn Wünsche fliegen Beste Kamera: Stephan Fickers – Hermann hört auf Beste Idee: Bartosz Bludau – Luft und Liebe
Preisträger 2014 Bester Film: Kerem Arziman – Red Coat Beste Kamera: Fabian Sebastian – Leben GmbH Beste Idee: David Helmut – Auch ein blindes Huhn
Preisträger 2015 Bester Film: Adalbert Wojaczek – Malou Beste Kamera: Denny Mellenthin – Papaduft Beste Idee: Giese Scheiner – Es werde Licht
Preisträger 2016 Bester Film: Florian Jahnel – Nick Shades: Entscheidung Beste Kamera: Kristin Herziger – Elstern Beste Idee: Ferdi Özten – Wie an dem Tag
Preisträger 2017 Bester Film: Christopher Dürkop – Glücklich Beste Kamera: Stephanie Fischer – Remis Beste Idee: Martin Spitzlei – Diesmal nicht Sonderpreis: Niklas Coscan – Der Rote Faden Sonderpreis: Björn Alt – Die Telefonistin Publikumspreis: Dustin Naujokat – Denk nach
Preisträger 2018 Bester Film: David Schuster, Alexej Funke – Fest der Sinne Beste Kamera: Marc Philip Ginolas, Henrik Weimar – 1990 Beste Idee: Daniel Förster, Philipp Hafner – Das Leben an sich Grand Prix: David Johann Lensing – Wer zuletzt lutscht Publikumspreis: Markus Baumeister – Blow
Preisträger 2019 Bester Film: Simon Meyer – Vier Beste Idee: Nik Behrendt – Diorama Beste Kamera: Thies Grünewald – Fateful Decision Sonderpreis: Lucien Kotsi – Mama
Preisträger 2025 Bester Film: Team Belalim – Thoughts i can’t share Beste Idee: Team Team – Kraftstoff Beste Kamera: 2 Paddys 1 Shoot – Die Geste Beste KI: Zitterpartie – K.I.ndness Ehrenpreis: Daniel Helber – Floating Words
Jurymitglieder Ehemalige Jurymitglieder Thorsten Koch, Geschäftsführer Constantin Film Bettina Zimmermann, Schauspielerin Kai Wiesinger, Schauspieler Christoph Müller, Produzent Anika Decker, Autorin und Regisseurin Nikolaus Summerer, Kameramann Ursula Karven, Schauspielerin Phil Laude (Y-Titty), YouTuber Rick und Steven (Space Frogs), YouTuber Charles Ladmiral, Filmeditor Kai Schumann, Schauspieler Thomas Hesse, Marketingleiter Media Markt Deutschland Elyas M’Barek, Schauspieler Roland Suso Richter, Regisseur Sonja Kirchberger, Schauspielerin Leander Haußmann, Regisseur Anna Maria Mühe, Schauspielerin Wotan Wilke Möhring, Schauspieler Wolfgang Joop, Designer Cosma Shiva Hagen, Schauspielerin Marco Kreuzpaintner, Regisseur Roman Knižka, Schauspieler Kostja Ullmann, Schauspieler Anja Kling, Schauspielerin Natalia Avelon, Schauspielerin Oliver Korittke, Schauspieler Christoph M. Ohrt, Schauspieler Simone Thomalla, Schauspielerin Hans Weingartner, Regisseur Dorkas Kiefer, Schauspielerin Simon Licht, Schauspieler Axel Milberg, Schauspieler Stefan Konarske, Schauspieler Feo Aladag, Regisseurin Manuel Uhlitzsch, Geschäftsführer MyVideo Frank Lamm, Kameramann Nadja Uhl, Schauspielerin Julia Dietze, Schauspielerin Katja Riemann, Schauspielerin Minu Barati, Filmproduzentin Melika Foroutan, Schauspielerin Jana Marsik, Kamerafrau Tom Böttcher, Schauspieler
Finanzierung des Awards Der 99Fire-Films-Award wird durch Sponsoren aus Wirtschaft und Industrie finanziert. Die Höhe des Sponsorings liegt im sechsstelligen Euro-Bereich. Initialsponsor des Awards war der Industrieverband Feuerverzinken e. V., der in den Jahren 2009 und 2010 als Hauptsponsor den Wettbewerb ermöglichte.
Kritik In der Vergangenheit gab es Kritik an den Teilnahmebedingungen, wonach die Rechte der eingesendeten Filme an 99 Films Deutschland übertragen werden müssen. 99 Films Deutschland kann die übertragenen Rechte an Dritte zur kommerziellen Auswertung weiter übertragen. Der Teilnehmer selbst darf seinen Film nicht kommerziell verwerten: Daher verzichtet der Einsender darauf, den Film an Dritte für eine kommerzielle Verwertung zu lizenzieren oder sonst kommerziell auszuwerten. Nur die Nichtkommerzielle Verwertung und Verbreitung ist den Einsendern gestattet.
In einem bei YouTube unter Creative Commons Lizenz veröffentlichten Filmbeitrag zum Wettbewerb 2012 wird diese Praxis thematisiert und kritisiert.Nick Böse, Timm Markgraf und Timo Schröder: Wir bitten um Ihre Aufmerksamkeit Seine rasche virale Verbreitung führte dazu, dass der Clip am 7. Februar 2012 von der Welt Kompakt zum beliebtesten YouTube-Video des Tages bestimmt, solidarisch auf diversen Filmfestivals gezeigt und im Internet breit diskutiertVI-People Kommunikationsagentur: Christian Schönfeld: Johannes Gemürr: wurde. Zum Wettbewerb 2013 wurde die AGB dann zugunsten der Teilnehmer etwas angepasst, sodass nicht erfolgreiche Teilnehmer die kommerziellen Verwertungsrechte nach einem Jahr ab Preisverleihung wieder für sich beanspruchen können.
Das Wettbewerbsthema 2018 hieß Ich liebe es und die Zusatzaufgabe war die Integration eines McDonalds-Moments oder eines McDonalds-Produkts. Diese Übernahme des Werbeclaims und die Notwendigkeit, McDonalds in den Film einzubauen, führte zu Unmut und Boykattaufrufen bei Teilen der Filmemacher, die am Award teilnehmen wollten.Themenbekanntmachung und Kommentare auf Facebook Dennoch haben auch 2018 über 3.000 Filmemacher ihre Produktionen eingereicht.Teilnehmeranzahl des 2018er Awards, veröffentlicht auf Facebook
Weblinks Offizielle Website des 99Fire-Films-Award mit Archiv Verleihung des ersten 99-Fire-Films-Award 2009: Zink Zischke und die träumende Ampel, Artikel in Feuerverzinken Franziska Bombach: , Artikel bei Der Westen, 11. Januar 2012 Judith Bonesky: Preise für den Filmnachwuchs …, Artikel bei Bild.de Kritischer Filmbeitrag: Wir bitten um Ihre Aufmerksamkeit!
Einzelnachweise
Kategorie:Filmfestival in Berlin Kategorie:Erstveranstaltung 2009