mini|Günter Beck, Rede bei der Amtsübergabe an Oberbürgermeister Michael Ebling. Günter Beck (* 4. September 1956 in Mainz-Mombach) ist ein deutscher Politiker der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Von 2010 bis 2026 war er Bürgermeister der Landeshauptstadt Mainz und Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Sport.
Privates Günter Beck stammt aus einer Arbeiterfamilie. Er wuchs in Gonsenheim auf. 1976 machte er Abitur und studierte Maschinenbau und anschließend Pädagogik. Während des Zivildienstes arbeitete er in einem Altenpflegeheim. Beck hat drei erwachsene Kinder und zwei Enkel. Er lebt mit Janina Steinkrüger zusammen.
Politische Karriere 1984 wurde er erstmals in den Mainzer Stadtrat gewählt, damals als unabhängiger, parteiloser Kandidat auf einer offenen Liste der GRÜNEN. 1990 gab er sein Stadtratsmandat auf, um als Leiter des städtischen Haus der Jugend zu arbeiten. Nachdem er sich selbständig gemacht hatte, wurde er 1994 wieder in den Stadtrat gewählt. 1998 trat er Bündnis 90/Die Grünen bei. 2003 wurde er Pächter eines Teils der Gastronomie der „Alten Patrone“, dem „Friedenspulvermagazin Nr. 20“ der Festung Mainz.Michael Erfurth: In: Allgemeine Zeitung vom 21. November 2011 Die PresseMainzer Dezernent klagt privat gegen Wohnbau. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. August 2010 In: Allgemeine Zeitung vom 8. Juli 2010 berichtete Mitte 2010, dass aufgrund von mündlich verhandelten Verträgen bzw. Vertragszusätzen ein fünfstelliger Eurobetrag aufgelaufen war, bei dem es um strittige Nebenkostenrückstände ging. Da Beck im Februar 2010 Bürgermeister und Finanzdezernent der Stadt geworden war, In: Allgemeine Zeitung. stellte er einen eigenen Antrag vor Gericht, um zu einem gerichtlichen Vergleich mit dem Verpächter, der Mainzer Wohnbau, zu kommen und seine Integrität darzustellen.
Als Nachfolger für Jens Beutel, der am 31. Dezember 2011 in den Ruhestand trat, übte er das Vertretungsrecht für den Oberbürgermeister bis zur Amtseinführung des neuen Oberbürgermeisters am 18. April 2012 aus. Beck trat ebenfalls als Kandidat dieser Wahl an.Michael Erfurth: Mainz: Grüne schicken Günter Beck ins Rennen um Oberbürgermeister-Posten. In: Allgemeine Zeitung Mainz vom 21. November 2011Thomas K. Slotwinski: 100 Prozent für Günter Beck. In: Mainzer Rhein-Zeitung vom 22. November 2011Thomas Slotwinski: . In: fr-online.de vom 26. November 2011 Sein Wahlkampf wurde von Katharina Binz koordiniert. Der erste Wahlgang fand am 11. März 2012 statt, Beck erreichte 26,6 % (17.204 Wählerstimmen) und war damit Zweitplatzierter hinter dem SPD-Kandidaten Michael Ebling, der 40,5 % (entspricht 26.202 Wählerstimmen) erreichte. Die Stichwahl zwischen Ebling und Beck am 25. März 2012 verlor Beck mit 41,8 % der Stimmen, Ebling errang 58,2 %.
Im Mai 2017 wurde Beck vom Mainzer Stadtrat erneut für eine achtjährige Amtszeit als Bürgermeister und Finanzdezernent gewählt.Stadtrat wählt Mainzer Bürgermeister: Günter Beck im Amt bestätigt
Beck ist Gründungsmitglied des alternativen Mainzer Fastnachtvereins Meenzer Drecksäck sowie seit August 2018 Präsident der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft.Beck zum CZG-Präsidenten gewählt
Von 13. Oktober 2022 bis Ende März 2023 übernahm Beck erneut die Geschäftsführung als Oberbürgermeister der Stadt Mainz, da Michael Ebling zum Innenminister in Rheinland-Pfalz ernannt wurde. Am 9. Februar 2026 trat Beck in den Ruhestand; ihm folgte Daniel Köbler nach.Grünen-Politiker Köbler soll neuer Finanzdezernent von Mainz werden
Weblinks
Dezernat für Finanzen, Beteiligungen und Sport (Dezernat II) Öffentliche Informationen auf Facebook Finanzdezernent Günter Beck zum Sparpaket des Ampelbündnisses: Die Verschuldung wird »abgeschwächt« in Der Mainzer Interview mit dem Mainzer Bürgermeister Günter Beck SWR Studio Mainz – das Thema des Tages vom 4. Januar 2012
Einzelnachweise
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