mini|hochkant=0.7|Zgorzelecer Stadtwappen Die Liste der Brunnen, Denkmäler und Skulpturen in Zgorzelec beinhaltet die Denkmale, Skulpturen und Brunnenanlagen auf dem Stadtgebiet der westpolnischen Stadt Zgorzelec. Sie führt die öffentlich zugänglichen Brunnenanlagen, Denkmale und Skulpturen auf dem gesamten Stadtgebiet auf. Als Denkmale und Skulpturen im Sinne der Liste gelten Denkmale, Kunstwerke, Statuen, Standbilder, Ehrenmale, Gedenktafeln, Skulpturen und Plastiken, die sich im öffentlich zugänglichen Raum befinden. Die Liste enthält keine Gebäude, die als Denkmal eingestuft sind. Diese befinden sich in der Liste der Kulturdenkmäler in Zgorzelec.

Die Stadt Zgorzelec entstand nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus den östlich der Lausitzer Neiße gelegenen Stadtteilen der deutschen Stadt Görlitz. Seit 1998 präsentieren sich Zgorzelec und Görlitz als eine gemeinsame Europastadt. In der folgenden Liste sind auch Denkmale enthalten, die vor 1945 während der Zugehörigkeit der Gebiete zur Stadt Görlitz entstanden.

Hinweise zu den Angaben in den Tabellen Die Spalte Name enthält die Bezeichnung des Brunnens, Denkmals oder der Skulptur. Sie ist sortierbar. Als Standort ist der aktuelle Aufstellungsort angegeben. Es sind in der Regel Straßen- oder Platznamen angegeben. Zu Orientierung dienen aber auch markante Bezugspunkte. Die Spalte ist sortierbar. In der Spalte Beschreibung und Anmerkungen zur Geschichte sind eine Umschreibung, gegebenenfalls auch das Material und Angaben zu Geschichte angegeben. In der Spalte Künstler ist, falls bekannt, der Künstler genannt, der den Brunnen, das Denkmal oder die Skulptur schuf. Die Spalte ist nach den Nachnamen sortierbar. In den Spalten Jahr der Aufstellung wird, falls bekannt, das Jahr der ersten Aufstellung bzw. der Errichtung bzw. der Entfernung genannt. Die Spalte ist sortierbar.

Liste der Brunnen, Denkmale und Skulpturen

Name Standort Beschreibung und Anmerkungen zur Geschichte Künstler Jahr der Aufstellung Bild Denkmal für das 1. Schlesische Jäger-Bataillon Nr. 5 Park Ujazdowski Das Denkmal für das 1. Schlesische Jäger-Bataillon Nr. 5, das zwischen 1830 und 1887 in Görlitz stationiert war, befindet sich heute in der polnischen Nachbarstadt Zgorzelec. Die Inschrift auf dem Stein lautet: „Dieses Denkmal setzten ihren verunglückten Kameraden die Mitglieder des Kgl. Preus. 5. Jäger-Bataillon 1852 Erneuert vom Verein ehem. Jäger u. Schützen Görlitz 1932“. 1852 80px|Denkmal für das 1. Schlesische Jäger-Bataillon Nr. 5 Jakob-Böhme-Denkmal Am 2. November 2011 wurde das Denkmal an der Kreuzung ulica Stefana Okrzei / ulica Bohaterów Getta für einen der bekanntesten Görlitzer – Jakob Böhme – enthüllt. Das Denkmal zeigt ein Paar Schuhe, die einen aufgeklappten Buchdeckel stützen. Das Paar Schuhe symbolisiert seinen Beruf des Schuhmachers und das Buch steht für seine Veröffentlichungen auf dem Bereich der Mystik, Philosophie und der christlichen Theosophie. Am 8. August 2020 wurde das Denkmal im Zuge der Revitalisierung der ulica Bohaterów Getta wurde das Denkmale in die Nähe von Jakob Böhmes Wohnhaus in der Neißevorstadt versetzt. 2011 80px|Jakob-Böhme-Denkmal Gedenktafel Jakob Böhme Ulica Ignacego Daszyńskiego 12 Die Gedenktfal mit der Aufschrift „In diesem Hause wohnte Jakob Böhme von 1599 bis 1610“ erinnert an den Görlitzer Philosophen Jakob Böhme. 1924 80px|Gedenktafel Jakob Böhme am Jakob-Böhme-Haus Jakob-Böhme-Plastik Ulica Bohaterów Getta, am westlichen Ende im Kreisverkehr Die Plastik entstand im Rahmen der Umgestaltung der Ulica Bohaterów Getta in der Mitte des Kreisverkehrs am westlichen Ende der Straße. Sie symbolisiert Das Auge der Ewigkeit von Jakob Böhme. Europastadtdenkmal Skwer im. Ks. Jerzego Popiełuszki Der Findling aus der Nähe von Węgliniec befindet sich im Park an der einstigen Oberlausitzer Ruhmeshalle. Der Stein trägt eine Metallplatte, deren Inschrift an die Proklamation der deutsch-polnischen Europastadt Görlitz/Zgorzelec am 5. Mai 1998 erinnert. 80px|Europastadtdenkmal Gedenkstein für 60 Jahre Griechen in Polen Bulwar Grecki Der Gedenkstein erinnert an die Griechen, die vor dem griechischen Bürgerkrieg Ende der 1940er Jahre nach Polen kamen. Im Jahr 2008 jährte sich die Ankunft der Griechen zum 60. mal. Ihnen wurde zum Gedenken am Bulwar Grecki (deutsch: Griechischer Boulevard) am 12. September 2008 ein Gedenkstein gesetzt. 2008 80px|Gedenkstein für 60 Jahre Griechen in Polen Papst-Johannes-Paul-II.-Denkmal Ulica Krańcowa Das Bronzedenkmal vor der Kirche św. Jadwigi Śląskiej (Heilige Hedwig von Andechs) wurde am 15. Oktober 2007 enthüllt. Maksymilian Biskupski 2007 80px|Papst-Johannes-Paul-II.-Denkmal Papst-Johannes-Paul-II.-Gedenktafel Ulica Marszałka Józefa Piłsudkiego, östlicher Brückenkopf der Brücke Papst-Johannes-Paul-II. Das Denkmal wurde ein Jahr nach dem Tod im Andenken an Papst Johannes Paul II. an dessen Geburtstag – dem 18. Mai 2006 – enthüllt. Gleichzeitig wurde die Stadtbrücke zwischen Görlitz und Zgorzelec über die Lausitzer Neiße in Brücke Papst Johannes Paul II. umbenannt. 2006 80px|Papst-Johannes-Paul-II.-Gedenktafel Milleniumdenkmal Ulica Armii Krajowej, Kreuzung Ulica Bohaterów II. Armii Wojska Polskiego Das Milleniumdenkmal in Form eines slawischen Kreuzes mit einem eingravierten polnischen Adler samt Krone. Das Werk erinnert an den Wechsel in das neue Jahrtausend. Es wurde am 11. November 2000 enthüllt und befindet sich vor dem Gebäude des Amtsgerichts. Vahan Bego 2000 80px|Milleniumdenkmal Denkmal für das Griechenlager Park Paderewskiego Das Denkmal in Form eines Obelisks erinnert an das Lager für das griechische Armeekorps, das von 1916 bis 1919 in Görlitz interniert war. Auf dem Obelisk befindet sich jeweils eine Tafel in griechischer, polnischer und deutscher Sprache. Auf der deutschsprachigen Tafel ist folgende Inschrift zu lesen: „In den Jahren 1916-1919 befand sich auf den das Gelände umgebenden 28 Hektaren das „griechische Lager“. Hier stationierten etwa 6500 Soldaten des IV. Corps der griechischen Armee. 133 von ihnen sind auf dem Stadtfriedhof in Görlitz begraben.“. 2016Dieter Wulf: Deutschlandfunk, Erstsendung 21. August 2018; abgerufen am 21. August 2018. 80px|Denkmal für das Griechenlager Denkmal für die Opfer der NS-Konzentrationslager Ulica Bohaterów II Armii Wojska Polskiego Das Denkmal erinnert an die Opfer aller Nationen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Auf der Mauer aus Feldsteinen erinnert ein auf dem kopfstehendes rotes Dreieck mit einem schwarzen P an die polnischen Opfer der Konzentrationslager. An den Rändern sind zwei weitere Tafeln mit den jeweiligen Nationen der Opfer angebracht. 80px|Denkmal für die Opfer der NS-Konzentrationslager Piastenadler Ulica Bohaterów II. Armii Wojska Polskiego Der Piastenadler erinnert an die gefallenen Soldaten der II. Polnischen Armee am Soldatenfriedhof. Das Denkmal des Piastenadlers von Józef Potępa von der Akademie der Künste in Kraków in der Bohaterów II Armii Wojska Polskiego Straße wurde am 6. Mai 1978 enthüllt. Der Adler sitzt auf einer Grenzsäule und blickt stolz in Richtung Westen. Er überragt den Friedhof, auf dem 3420 polnische Soldaten ruhen, die bei der Offensive im Frühjahr 1945 von Lausitzer Neiße in Richtung Dresden und Tschechien ums Leben kamen. Grunwaldkreuze aus Beton kennzeichnen die Gräber der polnischen Soldaten und Offiziere. Józef Potępa 1978 80px|Piastenadler Postmeilensäule Plac Pocztowy Die Postmeilensäule wurde 1826 von der Straße vor dem Töpferberg auf den Berg umgesetzt. Ursprünglich trug die Säule die Entfernungsangaben in Wegstunden. Nach 1815 wurden die Angaben in Preußische Meilen geändert. Die Säule wurde 1945 schwer beschädigt und die Überreste später abgebaut. Zwei Reststücke der originalen Postmeilensäule befinden sich heute im Post- und Fernmeldemuseum in Breslau.