Oberndorf () ist ein Gemeindeteil der Stadt Ornbau im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Oberndorf liegt in der Gemarkung Gern.
Geographie Das Dorf liegt an der Altmühl. Unmittelbar nördlich mündet der Obere Wasengraben als linker Zufluss in die Altmühl. Im Südwesten erstreckt sich das Flurgebiet Riedlein. Die Kreisstraße AN 55 führt nach Mörlach (1,3 km westlich) bzw. zur Staatsstraße 2411 bei Ornbau (1,2 km östlich).
Geschichte 1383 kaufte das Kloster Heilsbronn dort Güter.G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 471.
Im 16-Punkte-Bericht des Oberamts Ansbach von 1684 wurden für Oberndorf 11 Mannschaften verzeichnet: 2 Anwesen unterstanden dem brandenburg-ansbachischen Hofkastenamt Ansbach, 3 Anwesen dem eichstättischen Kastenamt Ornbau-Arberg, 1 Anwesen der Pfarrei Ornbau und 5 Anwesen den Herren von Crailsheim zu Sommersdorf. Das Hochgericht übte das Hofkastenamt Ansbach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und den Hirtenstab hatte das Kastenamt Ornbau-Arberg.Staatsarchiv Nürnberg, Ansbacher Salbuch 128, 2781. Zitiert nach An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reichs (1806) nichts.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 205. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Oberndorf dem Steuerdistrikt Ornbau und der Ruralgemeinde Obermühl zugewiesen. Die Gemeinde Obermühl wurde spätestens 1837 in die Ruralgemeinde Gern eingegliedert. Am 1. Januar 1972 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Ornbau eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 47 53 53 53 61 47 59 97 64 64 61HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 12 12 12 10 11 13 12 12 Quelle
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Ornbau) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Georg (Weidenbach) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Ornbau) Kategorie:Ersterwähnung 1383 Kategorie:Ort an der Altmühl