Anna Pogany (* 21. Juli 1994 in Berlin) ist eine deutsche Volleyballspielerin. Die Libera spielte für verschiedene Vereine in der Bundesliga. Von 2018 bis 2024 war sie beim SSC Palmberg Schwerin aktiv, mit dem sie Pokalsiegerin und Vizemeisterin wurde.

Karriere Pogany begann ihre Karriere beim TSV Turnerbund München, ehe sie über den TSV Unterhaching zum SV Lohhof kam. Sie gewann 2008 den Bundespokal und wurde ein Jahr später deutscher Jugendmeisterin. 2009 gehörte sie mit Lena Stigrot zu den ersten Bewohnerinnen des Volleyball-Internats, das der Bundesligist Rote Raben Vilsbiburg zur Nachwuchsförderung eingerichtet hatte. 2011 wurde die Junioren-Nationalspielerin in Ankara Fünfte der Weltmeisterschaft und Vierte der Europameisterschaft. Vilsbiburg sie mit Doppelspielrecht in die erste Mannschaft auf. mini|links|hochkant|2022 in der Nationalmannschaft Mit Vilsbiburg gewann Pogany den DVV-Pokal 2013/14 und wurde deutsche Vizemeisterin. In der Saison 2014/15 kam sie mit dem Verein ins Pokal-Halbfinale und Playoff-Viertelfinale. Danach wechselte sie zum Ligakonkurrenten Köpenicker SC. In der Saison 2015/16 kam sie ins Playoff-Viertelfinale. In der Saison 2016/17 erreichte sie mit Köpenick das Pokal-Viertelfinale, schied aber anschließend in den Pre-Play-offs der Bundesliga aus.

2017 gab Pogany ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft, die beim Volley Masters in Montreux ins Finale kam.DVV-Profil Nach dem Rückzug des Köpenicker SC aus der Volleyball-Bundesliga wechselte die Libera zum Schweizer Erstligisten Sm’Aesch Pfeffingen, mit dem sie Vizemeisterin wurde. 2018 wechselte die Libera zum deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin. Mit dem Verein gewann sie zu Saisonbeginn den VBL-Supercup. Anschließend gewann Schwerin das DVV-Pokalfinale gegen Stuttgart, während das Playoff-Finale gegen denselben Gegner verloren ging. Im DVV-Pokal 2019/20 kam sie mit dem Verein ins Halbfinale. Als die Bundesliga-Saison kurz vor den Playoffs abgebrochen wurde, stand Schwerin auf dem ersten Tabellenplatz. In der folgenden Saison gewann sie mit Schwerin den DVV-Pokal 2020/21 und kam ins Playoff-Halbfinale. Im DVV-Pokal 2021/22 unterlag der SSC bereits im Achtelfinale, bevor es in den Playoffs wieder ins Halbfinale ging. In der Saison 2022/23 folgten der nächste Pokalsieg und ein weiterer dritter Platz in der Bundesliga.

Bei der EM 2023 kam Pogany mit dem deutschen Team ins Achtelfinale. In der Saison 2023/24 erreichte sie mit Schwerin das Viertelfinale im DVV-Pokal und wurde deutschen Vizemeisterin. Nach der Saison verließ die Libera den Verein und ging in die US-amerikanische Liga nach Houston. Mit der Nationalmannschaft erreichte sie bei der Weltmeisterschaft in Thailand das Achtelfinale. Innerhalb der US-Liga wechselt sie zur Saison 2025/26 nach Madison.Profil bei LOVB Madison Im Januar 2026 zog sie sich in einem Ligaspiel eine Achillessehnenruptur zu, womit die Saison für sie vorzeitig beendet war und eine monatelange Pause folgte.

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Einzelnachweise

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